Kino-Tipp: Boulevard – ein neuer Weg

Der Schock saß tief als bekannt wurde, dass Robin Williams sich (aus gesundheitlichen Gründen) im Sommer 2014 das Leben nahm. Die Filmwelt war erschüttert, viele Menschen tief bewegt. Auch eine deutsche Tagesschausprecherin ehrte ihn und stand auf dem Pult, wie es einst im Club der toten Dichter der Fall gewesen war.

Heute kommt Williams letzter Film in die Kinos. Was schon beim Trailer hängen bleibt: „Es ist nie zu spät das Leben zu führen, das man wirklich will.“ (Nolan Mack)

Die Handlung:
Williams spielt darin Nolan Mack. Einen biederen sechzigjährigen Bankangestellten, der in der Eintönigkeit des Alltags gefangen zu sein scheint, damit aber offenbar kein Problem hat. Der zurückhaltende Mann geht seiner Arbeit nach und verbringt die Freizeit mit Vater und Ehefrau.

Eines Tages trifft Nolan auf den jungen Prostituierten Leo. Nein, sie treffen sich nicht in einer einschlägigen Bar: Nolan fährt ihn aus Versehen fast mit dem Auto an. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Wer glaubt, dass es jetzt direkt zur Sache geht, liegt falsch!
Nolan ist zwar fasziniert von Leo, bezahlt ihn auch für seine Gesellschaft, dabei geht es jedoch nicht um Sex. Es entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung zwischen den so ungleichen Männern, die das Leben von Nolan komplett in Frage stellt.

Erste Meinungen:
queer. de bezeichnet das Drama als ein wenig altmodisch. Die Story, die nur um die Coming-Out Geschichte auf „recht klischeehafte und biedere Weise“ abhandelt. Die Dramaturgie sei vorhersehbar und der Film erinnere insgesamt an die älteren Mainstreamfilme wie „Philadelphia“, die zwar aufklären sollten, „die breite Masse (aber)  nicht mit allzu expliziten schwulen Inhalten verschrecken wollten.“

Was zunächst ernüchternd klingt, wird durch die schauspielerische Leistung von Williams kompensiert. Seine Darstellung in dieser bis zum Rand mit Klischees gefüllten Geschichte soll den Film sehenswert machen.

Dauer: 88 Minuten
FSK 12

Quellen und Links zum Weiterlesen:
queer.de: Robin Williams: ein melancholisches Coming-Out zum Abschied

5 Kommentare

  1. Mikiyo
    Mikiyo
    28. Januar 2016

    Hat inzwischen jemand den Film gesehen?
    Oder war mein Tipp zu abschreckend? :ninja::upsidedown:

  2. 15. März 2016

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  3. 24. März 2016

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