Pillenreport 2015

Eine aktuelle Studie („Pillenreport“) der Techniker Krankenkasse (TK) und der Uni Bremen kritisiert den Wandel der Pille vom Verhütungsmittel zum Lifestyleprodukt. Auch die gezielte Werbung der Pharmaindustrie in den sozialen Netzwerken wird vom TK Vorsitzenden und im Pillenreport scharf kritisiert. Die „Kostenloskultur“ im Internet trage auch dazu bei, dass Hersteller Werbung setzen können ohne das diese vom Konsumenten groß hinterfragt wird.

Quelle: Pillenreport/ Techniker Krankenkasse

Grafik: Pillenreport 2015 / Techniker Krankenkasse

Nachgewiesen wurde, dass die Pillen der zweiten Generation genauso sicher verhüten, wie die Produkte der dritten und vierten Generation, dabei aber ein geringeres Thromboseriskiko mit sich bringen. Trotzdem werden vor allem die Pillen der letzten zwei Generationen in Deutschland von ca. 7 Millionen Frauen in Deutschland eingenommen. Unter den 16-19 jährigen Mädchen nehmen ca. 60% die Pille. Bei den Mädchen unter 16 seien es ca. 7% und das nicht zur Empfängnisverhütung!

Auch in den Threads auf PL fällt in den letzten Jahren immer wieder auf, dass gerade junge Mädchen eine Pille nehmen wollen, die die Haut schöner und die Brüste größer macht. Vernachlässigt wird dabei oft das Thromboserisiko, das zu Schlaganfällen, Lungenembolien und im schlimmsten Fall auch zum Tod führen kann. Studien zu folge ist das Thromboserisiko der dritten Generation auf neun bis zwölf Embolien pro 10.000 Frauen und Jahr erhöht und damit um das 1,5- bis zweifache höher als bei Pillen der zweiten Generation. Auch die Pillen der sogenannten vierten Generation haben Studien zufolge ein ähnliches Risiko. Junge, gesunde Frauen mit Normalgewicht, die nicht rauchen, hätten nichts zu befürchten. Frauen, die rauchen und übergewichtig sind, zählen zur Risikogruppe und müssten (nicht nur von ihrem Frauenarzt) über diese Gefahr des Venenverschlusses aufgeklärt werden. Gerade sie sind besonders gefährdet!

Eine dänische Studie, aus dem Juni 2015, sieht einen Zusammenhang zwischen Hormongabe und der Herausbildung von Gliomen (Hirntumoren). Frauen, die mit einer Minipille verhüten, hätte ein leicht erhöhtes Risiko für diese Hirntumore. Weitere Studien sollen das jetzt prüfen und nachweisen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist in regelmäßigen Abständen auf die Risiken der modernen Antibabypillen hin. So wird vor allem Erstanwenderinnen und Frauen unter 30 Jahren empfohlen Pillen mit geringerem Thromboserisiko zu verordnen.

Auch der Pillenreport kritisiert die aktuelle Verschreibungspraxis. Marketing (auch über soziale Netzwerke), die bunte Aufmachung und die Präsenz  in den deutschen Frauenarztpraxen würden dazu führen, dass meist die neuen Generationen verschrieben werden, obwohl sie ein höheres Risiko bergen.

Die Pille ist eine der Ursachen, warum viele Frauen heute frei und unbeschwert ihre Sexualität ausleben können. Sie ist aber keines Falls ein Bonbon oder gar ein Lifestyleprodukt, dass jeder „einfach mal so“ nehmen sollte. Über mögliche Nebenwirkungen, abseits der Thrombose, gibt es auf PL mehr als genug Threads. Libidoverlust und Stimmungsschwankungen sind nur zwei der dort immer wieder auftauchenden Probleme. Trotzdem ist die Pille für viele Frauen die perfekte Verhütung und das kann auch gerne so bleiben. Ein bisschen mehr Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen (nicht nur von Apotheker 😉 ), kann aber mit Sicherheit auch nicht schaden. Gerade wenn man bedenkt, wie viele junge Mädchen bereits die Pille nehmen.

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Grafik: Pillenreport 2015/ Techniker Krankenkasse

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen gemacht?
Haben eure FAs euch umfassend aufgeklärt?
Habt ihr euch bei der ersten Verschreibung gut beraten gefühlt?
Wurden euch verschiedene Produkte angeboten oder nur eins?

Quellen und Links zum weiterlesen:
Techniker Krankenkasse – Pillenreport 2015
nTV – Pillenreport warnt vor Thromboserisiko
Pharmazeutische Zeitung – Studie findet leicht erhöhtes Risiko

Bildquelle:
Grafiken: Pillenreport 2015/ Techniker Krankenkasse

12 Kommentare

  1. Viktualia
    10. Oktober 2015

    Die Pille scheint bei den Mädchen die neue "Lifestyle Droge" zu sein.
    Als Verhütungsmittel finde ich persönlich die Pille absolut unschlagbar und sehr flexibel aber es gibt auch eine lange Mängelliste.

    Ich habe mir die Pille mit 15 verschreiben lassen und der Arzt hat für mich entschieden, welche Pille zu mir passt. Ich habe sie sehr extrem genommen, habe nur alle halbe Jahr eine Pause gemacht und muss jetzt sagen: Nie wieder werde ich meinen Körper mit diesen Hormonen belasten.
    Es wird echt unterschätzt, was diees kleine Pille für eine Wirkung auf den Körper hat.

  2. Blaubeerin
    10. Oktober 2015

    Ich hab mir mit 14 oder 15 die Pille wegen nicht in den Griff zubekommener schwerer Akne verschreiben lassen. Ich war beim FA, habe gesagt, dass ich die Pille wegen der Haut will und hab eine bekommen. Der Arzt hat einen Namen gesagt und gut war, da gab es keine Auswhal, aber mit der hätte ich eh nichts anfangen können. Keine Aufklärung bezüglich Verhütung, man hat mir nur gesagt, dass ich alle 21 Tage 7 Tage Pause machen soll.

    Mit 18 hab ich den FA gewechselt, der hat natürlich auch nichts erklärt, schließlich hab ich es ja mitlerweile auch mit Sex geschafft nicht schwanger zu werden. Vor ein paar Monaten hab ich eine neue Pille bekommen, weil ich sehr schlechte Haut und verstärkt Kopfschmerzen bekommen habe. Bei der neuen Pille hieß es, die wäre gut verträglich und auch wieder für einen Langzeitzyklus ok. Keine Aufklärung bezüglich der Generationen und Risiken.

    Natürlich ist das kein Paradebeispiel, weil ich damals beim ersten Verschreiben explizit gesagt habe, dass ich die nicht zu Verhütung brauche. Trotzdem hab ich mein Wissen über die Pille aus dem Bio-Unterricht, der Packungsbeilage und dem Internet.

  3. Sialeeds
    10. Oktober 2015

    Ich finde auch, dass die Einnahme der Pille viel zu wenig hinterfragt wird.
    Klar, es ist ein einfach anzuwendendes und praktisches Verhütungsmittel, und gerade viele junge Mädels fühlen sich damit sicherer und haben das Gefühl der Kontrolle.
    Allerdings wird meiner Meinung nach zu wenig über Nebenwirkungen aufgeklärt.
    Ich habe mir mit 18 die Pille verschreiben lassen. Der Arzt hat mir was von besserer Haut durch die Pille erzählt (obwohl ich zu dem Zeitpunkt keinerlei Probleme mehr mit unreiner Haut hatte:nope:) und mir dann nach gutdünken (so mein Eindruck rückblickend) die Leios verschrieben. Von der bekam ich schleichend immer schlimmere Schmerzen im rechten Bein und nach ungefähr drei Monaten Einnahme war das Bein dann eines morgens auf das Doppelte mit Wasser angeschwollen:oooh::oooh:
    Also ab zum Arzt, Problem geschildert und anschließend die Yasminelle bekommen, weil die ja "gut gegen Wassereinlagerungen ist". Das Wasser ging zwar zum Glück wieder weg, aber mit der neuen Pille hatte ich dann ständig Blasenentzündungen und Pilzinfektionen (soetwas hatte ich vorher nie, war richtig geschockt). Nachdem ich dann ein halbes Jahr durchhielt, innerhalb dessen ich drei Monate lang unter Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen und ständig wiederkehrenden Pilzinfektionen gelitten hatte, entschied ich mich dazu die Pille nicht mehr zu nehmen.
    Seitdem hatte ich nie wieder derartige Probleme.
    Eine Aufklärung über die Risiken, verschiedene Pillenarten oder der Vorschlag, ein ganz anderes Verhütungsmittel in Erwägung zu ziehen, fand nicht statt.
    Mein Bericht hört sich jetzt zwar sehr negativ an…… aber ich kann meine Erfahrungen ja trotzdem mit euch teilen:zwinker:

  4. cr4nberry
    10. Oktober 2015

    Bei mir war es auch so, dass meine FA mir mit 14 die Pille wegen Akne verschrieben hat. Verhütung stand damals nicht wirklich im Raum und aufgeklärt wurde ich auch nicht so richtig, wobei meine Mama immer sehr dagegen war.

    Die Rechnung kam dann sofort. Zwischen meiner Epilepsieerkrankung und der Pille besteht ein signifikanter Zusammenhang. Davon werde ich wohl mein Leben lang was haben.

    Ich habe im direkten Bekanntenkreis zwei sportliche Nichtraucherinnen (beide tendenziell Leistungssportler), die in Folge der Pille eine Thrombose bekommen haben. Bei beiden war die Pille der einzige Risikofaktor.

  5. Mikiyo
    Mikiyo
    30. Oktober 2015

    Ich wollte ja auch noch antworten…

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie ihr: Es war normal die Pille zu nehmen und über Nebenwirkungen wurde gar nicht groß gesprochen. Ich kann mich an ein Gespräch mit meiner Mutter erinnern, die fragte, ob ich denn wirklich jetzt schon solche Hormone nehmen will. Das wäre nicht gut für den Körper. Ich war bei meinem ersten Rezept 17.
    Ansonsten schien alles total normal, sogar "natürlich" zu laufen. Man nahm eben die Pille, gerade wenn man einen Freund hatte. Was in den kleinen Dingern wirklich steckt, bemerkte ich erst 4 Jahre später, als die ersten Nebenwirkungen kamen bzw. als ich nach 7 Jahren endgültig absetzen konnte.

    Von ähnlichen bzw. identischen Erfahrungen haben mir auch erst kürzlich wieder Freundinnen berichtet. Die vermeintliche Normalität, weil es ja "alle Freundinnen nehmen"führt zu der Annahme, dass es sich bei der Pille um nichts schlechtes handeln kann bzw. die Nebenwirkungen schon nicht so schlimm sein können. Diese aber überhaupt erst als solche zu identifizieren, hat bei manchen Jahre gedauert.

    Keiner von uns konnte sich übrigens an eine Frage oder einen Hinweis zum Thromboserisiko erinnern. Das kann aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass die erste Pilleneinnahme bei uns allen gut 10 Jahre oder mehr her ist.

  6. PhesKlNachtmusi
    30. Oktober 2015

    Meine erste Pillenverschreibung bekam ich mit 13…inklusive Nebenwirkungen. In den darauffolgenden zwei Jahren probierte meine FA noch zwei andere Präpatate, bis ich durch einen Wechsel zu einem anderen Arzt wesentlich länger beraten wurde. Er hatte damals die Idee mit dem Verhütungsimplantat. Normalerweise verschreibt man das nicht in dem Alter, aber ich wollte es probieren und seitdem bin ich dabei geblieben. Keine Nebenwirkungen bisher (auf die Monatsblutungen kann ich eh verzichten und mal abgesehen davon, daß ich ne zugesunde Libido habe…ob das von dem Teil kommt ist mir aber egal…Akne hab ich eh nie gehabt) und auch im Blut ist das relevante Hormon Gestagen nur in geringen Maßen nachweisbar.
    Was die bekannten Probleme mit dem Implant angeht führ ich die persönlich auf Anwendungsfehler/Unverträglichkeiten bei dem Einsetzen ein (mit den kleinen Narben am Arm kann ich leben, ich hab eh mehr Blessuren hinter mir)…aber das ist meine Meinung nur.
    Wenn das Implantat ne inherent niedrigere Zuverlässigkeit als die Pille oder Mikropille hätte, wäre ich längst schon mal schwanger gewesen.

    Das soll kein Loblied auf das Ding sein…eher das Gegenteil!
    Jede Frau/Mädchen sollte sich selbst genau überlegen was sie mit dem eignen Körper tut, durchaus auch nicht davor scheuen Zweitmeinungen einzuholen oder den Arzt/die Ärztin zu wechseln…und gegebenenfalls auch eine mal gefällte Entscheidung in Frage stellen wenn sich die Umstände ändern.

    Das ist immerhin euer Körper und nicht das Testobjekt der Pharmaindustrie.
    Ihr entscheidet was oder wen ihr dort Einlass gewährt und in welcher weise.

  7. Raitou
    3. November 2015

    Ich hab mein erstes Pillenrezept mit 20 bekommen und halte nichts von diesem "macht die Haut schöner" und sonstigem Gedöns. Wer mit seinem Körper nicht klar kommt (Akne ausgenommen), der soll sich bitte anderweitig "verschönern" lassen.
    Für mich ist die Pille ein Verhütungsmittel und kein Verschönerungsmittel. Also wenn die heutige Jugend wirklich keinen Grips mehr im Kopf hat, dann überleg ich mir das, irgendwann dich mal Kinder zu bekommen. Und wenn diese dummen Pharmaindustrien nicht endlich wieder die Kurve kriegen, dann passiert noch schlimmeres als dies.

  8. Blue_eye1980
    13. November 2015

    Da zur Zeit ja wieder extrem viel über die Pille und ihre "Thrombose" Wirkungen gesprochen wird, würde ich gerne mal wissen, wir ihr das seht?

    Thrombose-Gefahr durch Anti-Baby-Pille: Diese Pillen sind betroffen! – Frauenzimmer.de

    Steht eure Pille auch drauf?

    Würdet ihr sie jetzt wechseln?

    Wurdet ihr von eurem FA reichlich aufgeklärt?

    Hatte schon mal jemand eine Thrombose wegen der Pille?

    Ist ja scheinbar auch der Nuvaring und das Implanon betroffen.

  9. Raitou
    13. November 2015
    Blue_eye1980

    Da zur Zeit ja wieder extrem viel über die Pille und ihre "Thrombose" Wirkungen gesprochen wird, würde ich gerne mal wissen, wir ihr das seht?

    Thrombose-Gefahr durch Anti-Baby-Pille: Diese Pillen sind betroffen! – Frauenzimmer.de

    Steht eure Pille auch drauf?

    Würdet ihr sie jetzt wechseln?

    Wurdet ihr von eurem FA reichlich aufgeklärt?

    Hatte schon mal jemand eine Thrombose wegen der Pille?

    Ist ja scheinbar auch der Nuvaring und das Implanon betroffen.

    Meine (Maxim) steht dabei, aber ich hab' bis jetzt nichts dergleichen bei mir festgestellt und meine Ärzte (Allgemein sowie FA) auch nicht. ^^ Manches ist auch hausgemacht und Panik mache, finde ich.

  10. strawberries
    13. November 2015

    Ich nehme die Volina, welches ein Generikum der Yasmin ist, d.h. meine steht auch indirekt drauf. Ich hatte bisher keine Thrombose, versuche aber auch, das Risiko so klein wie möglich zu halten (3x die Woche 45 min Sport im Normalfall, keine Zigaretten, Gewichtsreduktion seit April).

    Ich litt unter extremer Akne. Bei mir war es eine Kombination aus Hormonhaushalt durcheinander und undiagnostizierte Allergien von Lebensmitteln, die man im Rahmen einer gesunder Ernährung sehr regelmäßig zu sich nimmt. Als ich 15,5 Jahre alt war, war ich es satt, ständig wegen meiner Haut gehänselt zu werden.

    Die Tatsache, dass der Busen oft mal durch Pilleneinnahme größer wird, hat mich nicht interessiert. Schließlich hatte ich zu der Zeit schon ca. 80C. Ich kam zu meiner ersten (sehr groben, nicht einfühlsamen) Frauenärztin und sie verschrieb mir die Pille. Ich habe ihr gesagt, dass es mir vor allem auch um die Haut geht. Nach ca. 6 Monaten war mein Busen gleich groß, aber die Haut wurde immer besser. Ich wechselte dann mit knapp 20 zum Frauenarzt meiner Mutter (der hatte mich sogar entbunden :zwinker: ), da ich mit meiner alten FÄ nie zufrieden war und ich trotz Pilleneinnahme wieder akneähnliche Haut bekam.

    Dieser Arzt ist der beste FA von dem ich jemals gehört hatte. Er hat mir erklärt, warum das wieder ausgebrochen ist bei mir: Mit etwa 20-25 ändert sich der Hormonhaushalt einer Frau nochmals ordentlich, egal, ob man hormonell verhütet oder nicht, und ich brauchte eine etwas stärker dosierte Pille. Das war dann auch die Volina, die ich bis heute einnehme. Die Haut wurde wieder schön. Zusätzlich verschrieb er mir noch ein Antibiotikum für die Haut. Klar, dadurch war die verhütende Wirkung der Pille vermindert, aber hier gings wirklich um die Haut (zu dem Zeitpunkt hatte ich auch keinen Freund o.Ä.). Dann hatte ich wirklich die Haut eines Porzellanpüppchens.

    Leider ging der FA vor 2 Jahren in die Rente. Jetzt bin ich auch bei einem anderen, sehr kompetenten FA. Dieser hat mir beim Ultraschall alles sehr schön gezeigt und mich auch gefragt, wie es mir mit der Haut geht und auch, ob ich rauche, da ich ja Übergewicht habe und diese Kombi für die Pille nicht ideal wäre. Er hat mich auch als erster FA nach Erkrankungen in der Familie (Krebs und andere ernstzunehmende Sachen) gefragt, ob ich z.B. öfter Krämpfe in den Waden habe usw.

    Jetzt bin ich fast 23, folglich nehme ich schon 7,5 Jahre die Pille. Einmal habe ich 6 Monate lang Pause gemacht und da kam die schlechte Haut wieder ein bisschen zurück. Damals wusste ich aber noch nichts von meinen Allergien. Über kurz oder lang setze ich die Pille ab, spätestens, wenn ich mit Abnehmen fertig bin. Momentan fungiert die Pille auch etwas als "Protektorat", sodass meine Brüste nicht verschwinden, während ich Gewicht verliere und bisher funktioniert das super.

    Ich hoffe, dass ich dann, wenn ich die Pille absetze (voraussichtlich in ca. 2 Jahren) durch mein Wissen über die Allergien und entsprechendes Verhalten dann doch eine schöne oder wenigstens annehmbare Haut haben werde, auch ohne künstliche Hormonzufuhr. Wenigstens war mein Zyklus zum Ende hin (bevor ich mit der Pille begann) sehr regelmäßig mit 27/28-Tagen…

  11. Monchichi87
    13. November 2015

    habe wohl eine "alte" Pille. Wurde über Gefahren damals mit 18 auch nie aufgeklärt, habe aber davon gelesen. Die netteste Nebenwirkung, die ich bekommen habe, war eine Knotenrose in den Beinen, ansonsten geht es mir ganz gut mit dem Medikament. Mache mir da wenig Panik, dass was sein könnte – obwohl ich mit meinem Übergewicht natürlich zur Risikogruppe gehöre (in generell JEDE!).

    Nichts desto trotz möchte ich die Pille in den nächsten 1-2 Jahren loswerden. Die Alternativen sind sicher genug, wenn auch teurer, aber Medikamente, die nicht sein müssen, muss man nicht länger als notwendig nehmen…

  12. Mikiyo
    Mikiyo
    15. November 2015

    Passend dazu ein anderer Thread: Panikmache – Pille

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