Testbericht myBanana Sapo Vibrator

Auspacken: ein leises Grinsen…

Hello!
IT’S ME…
YOUR NEW HOT MYBANANA SAPO VIBRATOR

…hallo, mein neues hottes Sapo!

Weiteres auspacken: oh prima, eine neue unauffällige Verpackung, wenn ich selber mal Pakete verschicken will. Weiß und schlicht, abgesehen von der nur darüber gestülpten Beschriftung – und natürlich das Hygienesiegel – aber das lässt sich rückstandslos beseitigen, spricht für gute Qualität.

Aufklappen: gut gepolstert, das Teil. Also Schäden durch Versand sind schonmal ausgeschlossen, es liegt sicher in Schaumstoff. Nase dranhalten: irgendwie süßlich… das finde ich nun nicht so prickelnd. Anfühlen tut es sich gut, glatt, ein wenig samtig, fest. Der silberne Mittelstreif ist ein wenig irritierend auf dem schwarzen Material, aber immerhin kennzeichnet er, wo man das Ding aufmachen muss. Aufmachen… und dann wieder zu kriegen. Ich habe grade locker ne Minute an dem Versuch gesessen, es wieder zuzuschrauben… ok, wenn man sich einmal die benötigte Stellung dafür gemerkt hat wirds simpler sein, bestimmt. Ich gebe zu, meine technische Aufmerksamkeit war im Urlaub – vorher merken.

Raus mit dem Teil, schauen, was sonst noch so in dem Karton ist. Inzwischen sind locker 5 Minuten vergangen (zugegeben auch wegen dem parallelen tippen), der süßliche Geruch lässt zum Glück nach und an den Händen ist keiner verblieben.

Zwei Batterien! – ich bin positiv beeindruckt. Ich hatte zwar sicherheitshalber schon welche gekauft, aber eigentlich erwarte ich schon, dass sowas beigelegt wird. Fein säuberlich in Plastik eingeschweißt, zum zweiten Mal kommen die Fingernägel in Einsatz – lässt sich angenehm leicht öffnen, nichts hasse ich mehr als Batterien, die nur mit Werkzeug zu entpacken sind.

Nächster Griff: ein schwarzes Säckchen! Mal kurz testen: passt super rein, unauffällig. Die Hoffnung hegte ich schon garnicht mehr, ist ja doch eher selten dass man die Verpackung dazu bekommt… aber das Teil ist wohl seinen Preis wert.

Weiterer Griff: ein seeeehr langer Beipackzettel, mehrsprachig. Das übliche: Batterien, wie entsorge ich sie… jaja, kenne ich. Weg damit.

Jetzt wird’s spannend: dieses Mal merken welche Stellung das Teil braucht, um wieder zu zu gehen. Ein leises *plöpp* (das ist mir vorher garnicht aufgefallen!) und es ist wieder offen. Batterien rein… wenn man plus und minus zu identifizieren weiß, gut ausgeschildert.

mybanana-vibrator-sapo-3Hmm… selbst mit gemerkter Stellung brauche ich nen paar Sekunden, um es wieder zu schliessen. Also das ist wirklich weniger optimal gelöst, da erwarte ich eigentlich eine Führung, die auch abgelenkt funktioniert (man stelle sich vor, die Batterien gehen im unpassenden Moment leer… möchte ich dann ewig rumschrauben? Nein!)

Ok, die Batterien sind drin, der Schalter ist klar ersichtlich: drücken. Leises Summen… etwas schwächlich, aber nicht verkehrt – nochmal drücken um weiterzuschreiben: oh, es hat mehr Power. Nochmal drücken: fein, das hab ich mir erhofft. Geht das Spiel noch weiter? Nochmal drücken: ok, jetzt wird’s pulsierend. Lustige Angelegenheit! Nochmal: jetzt pulsiert es schneller. Und nochmal… es pulsiert unregelmäßig.

Ok, wo kann man das Ding ausschalten? Garnicht, irgendwie… es wechselt nur zwischen den Modi… Also DAS ist jetzt wirklich negativ! Ich habe mich jetzt mehrere Male durch die Modi geschaltet und finde das Vibrieren langsam nicht mehr lustig/anregend, sondern nervig. Es geht nicht aus! So… wirklich garnicht. Egal wie oft man es versucht. Ist definitiv nicht für Situationen geeignet, in denen man einen schnellen Abschalter brauchen kann. Das erste wirklich ärgerliche daran. Klar, aufdrehen so dass die Batterien kurz den Kontakt verlieren ist eine Lösung… aber nicht ganz die erhoffte. Für den Alltagsgebrauch ist es damit raus und meine Stimmung auf dem Nullpunkt – ich schaus mir später weiter an.

Neuer Tag, neues Glück – der Test wird fortgesetzt. Erstmal die Geruchsprobe: kein Hauch mehr von diesem unangenehm süßlichen Geruch, nicht das geringste bisschen, absolut geruchsneutral – finde ich gut, aber es wundert mich auch. Vergleichende Geruchsprobe an der Verpackung: ahh, der Schaumstoff ists! Der strömt weiterhin und recht intensiv diesen Geruch aus. Ok, zumindest erfreulich, dass es nicht das eigentliche Material ist – aber irgendwie auch ärgerlich, ich weiß schließlich dass Schaumstoff nicht stinken muss.

Also… Knöpfchen drücken. Es leuchtet – mehr aber auch nicht. Noch zweimal drücken – jetzt blinkt es… aber mehr auch nicht. Unbefriedigend, sozusagen, aber – ja, genau, der Kontakt zu den Batterien reichte nicht aus – wohl für die Beleuchtung, leider aber nicht für die eigentliche Tätigkeit. Einmal auf und dann wieder zu hats gebracht, langsam kriege ich Übung darin, brauche nurnoch einige Sekunden zum schließen.

Nehmen wir uns jetzt mal die Produktbeschreibung vor: „Im klassisch-schlichten Design“ – jawohl, das stimmt. Schlicht und ich finde ihn optisch durchaus ansprechend – wobei er mir noch besser gefallen hätte, wäre der Mittelring nicht so leuchtend silbern. „besticht mit seiner samtig, glatten und extra angenehmen Oberfläche“ – ja, würde ich unterschreiben, die ist nett. Man sieht zwar jeden Fingerabdruck drauf, aber das soll ja nicht stören – dafür ist er kein solcher Staub- und Fuselmagnet wie manch andere. „Sein ordentlicher Durchmesser und seine verdickte Spitze“ – ja gut, ordentlich ist natürlich Definitionssache, ich finds auf jeden Fall ausreichend. „Die kraftvollen und extra leisen Vibrationen“ – also das mit dem leise unterschreibe ich nicht. Ein relativ tiefer Ton und auch nicht explizit laut, aber unter leise verstehe ich noch was anderes – und bei Ablage auf einer Matratze sogar ausgesprochen laut im Gegensatz zu anderen.
„Bist Du fertig, hältst Du den Knopf für eine kurze Zeit gedrückt, der myBanana Sapo stoppt seine Vibrationen.“ – oh! Vielleicht hätte ich die Produktbeschreibung vorher lesen sollen… das funktioniert tatsächlich, damit ist das größte Ärgernis beseitigt. Nen kleiner Hinweis wäre aber wirklich schick gewesen, wer soll denn darauf kommen? Nochmal das Begleitschreiben studiert: das ist sehr allgemein gehalten und nicht explizit für dieses Gerät gedacht, also auch kein Hinweis bezüglich dem ausschalten – als Geschenk und ohne die Online-Produktbeschreibung sollte man diese Information weitergeben.
„Zum Öffnen des Batteriefachs einfach den unteren Teil des Sapo nach links drehen, zum Wiederverschliessen nach rechts.“ – einfach… haha. Machbar, ja, aber sicher nicht einfach – eigentlich spreche ich mir durchaus technisches Geschick zu.

mybanana-vibrator-sapo-2Den Punkt mit dem Einsatz halte ich mal kurz, das hier soll schließlich kein Porno werden: die Gleitfähigkeit ist auch nur mit Speichel gegeben, der Einsatz von Gleitgel ist also nicht zwingend notwendig. Die Vibrationsstärke ist mir persönlich eigentlich etwas schwach – die wirkten vorher irgendwie stärker – aber die pulsierenden Modi gleichen das wieder aus. Für die Reinigung reicht Wasser aus, allerdings da nur spritzwassergeschützt und nicht wasserdicht etwas mühselig – man will ja kein Wasser bei den Batterien riskieren.
Angenehm ist, dass es auch feucht halbwegs griffig bleibt – es flutscht einem nicht direkt aus den Fingern, also auch für den partnerschaftlichen Einsatz durchaus tauglich.

Der Leuchtfaktor… naja, ehrlich gesagt finde ich das blinken bei den pulsierenden Modi etwas nervig (es ist wirklich hell!), – bei dem einen könnte man glatt epileptische Anfälle kriegen, wer sich also krankheitsbedingt aus Discos fernhält sollte ihn vielleicht besser nicht im dunkeln verwenden. Andersherum taugt er auch als spärlicher Taschenlampenersatz… und wer sich die Wohnung mit Mitbewohnern teilt sollte bedenken, dass das auch durchaus unter der Türritze zu erahnen ist.

Grade hat er auch seinen letzten Test bestanden: in Modi 3 eine Viertelstunde unter der Bettdecke, keine wesentliche Erwärmung, bei Elektrogeräten durchaus wesentlich wie ich finde.

Abschließend: von 5 Sternen würde ich 3,7 vergeben und auch eine prinzipielle Kaufempfehlung aussprechen, allerdings eher für ausgedehnte partnerschaftliche Spielereien als für den fixen Soloeinsatz: für letzteren gibt’s günstigeres Spielzeug mit mehr Power.

Positiv in die Bewertung eingeflossen

  • die angenehme Oberfläche
  • die verschiedenen Modi
  • die absolute Geruchsfreiheit
  • Gleitfähigkeit

Negativ in die Bewertung eingeflossen

  • das sehr(!) umständliche schließen nach Batteriewechsel
  • das teilweise wirklich nervende blinken
  • der fehlende Hinweis bezüglich ausschalten

Nicht in die Bewertung eingeflossen

  • Der Geruch von dem Schaumstoff – zwar ätzend, aber hat mit dem eigentlichen Produkt nichts zu tun
  • Der silberne Ring in der Mitte – finde ich persönlich optisch nicht so optimal und ich kenne es von ähnlichem Material, dass es leicht kaputt geht bzw. der Lack absplittert, aber das ist nur eine Vermutung aktuell, ich werde ihn nicht absichtlich demolieren um das zu testen.
  • Das Zubehör sowie die schicke Verpackung – ist zwar positiv, aber hat auch nichts mit dem eigentlichen Produkt zu tun, allenfalls wesentlich, wenn es als Geschenk dient.

Die mangelnde Wasserfestigkeit – für mich persönlich suboptimal, aber war ja vorher bekannt.
Größe und Form – die sind ganz klar Geschmackssache, ich finds gut.
Ausdauer was die Batterien angeht – dazu kann ich noch nichts sagen. Ne gute Dreiviertelstunde hat er nun insgesamt sicher schon geschafft ohne nachzulassen, aber drunter wäre ja auch echt schlecht.

Florian_PL

Florian_PL

Florian ist 33 und der Betreiber von Planet-Liebe. Wenn er nicht gerade für irgendeinen großen Hindernisslauf trainiert, spielt er gerne Tischtennis oder fiebert für den FC Bayern München.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.