Wie sich mein Sexleben durch Pornoverzicht verändert hat

Ich habe nie übermäßig viele Pornos geguckt. Vielleicht drei bis fünf Mal die Woche. Es war auch relativ egal, ob ich eine Freundin hatte oder nicht, wenn ich masturbierte, dann zu Pornos.

Doch obwohl das Gucken von Pornos für viele Männer und Frauen das normalste der Welt ist, kann es negative Auswirkungen auf das eigene Sexleben haben. Letztendlich geben uns Pornos ein verzerrtes Bild von Sex und Sexualität.

Die Darsteller werden stundenlang vorbereitet, Genitalien werden gebleicht, es wird angeblasen. Falls irgendetwas nicht so steif und hart ist, wie es sein sollte, wird mit Pillen und Spritzen nachgeholfen.

Während dem Sex wird vor allem eines gemacht: geschauspielert. Die unnatürlichsten Stellungen werden eingenommen und Frauen stöhnen um die Wette, egal, was gerade mit ihnen gemacht wird. Alles ist darauf aus, dass es für dich, der am Bildschirm sitzt, geil aussieht. Es ist eben nur ein Film und entspricht nicht der Realität.

Als mir das zum ersten Mal bewusst wurde, fand ich das interessant und irgendwie auch einleuchtend. Daraufhin entschloss ich mich, auf Pornos zu verzichten beziehungsweise nur noch selten zu gucken. Es fiel mir zum Glück nicht allzu schwer, da ich regelmäßig Sex habe.

Der Entschluss, größtenteils auf Pornos zu verzichten ist jetzt schon über ein Jahr her. Seitdem hat sich einiges geändert. Was für drei positive Auswirkungen der Pornoverzicht auf mein Leben hatte, möchte ich im Folgenden erklären.

1. Ich habe intensivere Orgasmen

Wenn du zu einem Porno masturbierst, masturbierst du unbewusst. Du konzentrierst dich nicht auf deinen Körper, sondern auf den Bildschirm. Meine Orgasmen waren damals nur ein kurzes Zucken und Abspritzen. Nach ein paar Sekunden war alles vorbei. Wahrscheinlich kennst du das.

Wenn ich jetzt masturbiere, mache ich liebe mit mir selbst. Ich streichel mich, ich fühle meinen ganzen Körper und atme bewusst. Dadurch spüre ich einen Orgasmus schon lange bevor er da ist, habe längere und intensivere Orgasmen und fühle sie im ganzen Körper. Ein Orgasmus spielt sich nicht nur im Penis oder der Klitoris ab. Doch das merkt man erst, wenn man bewusst masturbiert, was zu Pornos kaum geht.

Durch das bewusste Masturbieren habe ich auch beim Sex intensivere Orgasmen. Ich atme konstanter und tiefer, spüre den Orgasmus schon lange vorher und habe viel intensivere Höhepunkte.

2. Natürliche Frauen find ich attraktiver

Seitdem ich kaum Pornos gucke, hat sich mein Frauengeschmack verändert. Die überschminkten, „billig“ aussehenden Frauen mit falschen Nägeln und riesen Silikontitten finde ich nicht mehr anziehend. Früher fand ich solche Frauen geil.

Heute achte ich viel mehr auf Dinge wie Haare, Lächeln und Bewegungen anstatt nur auf die Brüste und Ärsch. Verstehe mich nicht falsch. Das heißt nicht, dass ich Frauen mit großen Brüste und Apfelarsch nicht heiß finde. Doch ist es mittlerweile nicht alles und es gibt viele weitere Dinge, die eine Frau attraktiv und schön machen.

3. Die Entdeckung von Leidenschaft und Zärtlichkeit

Der größte Unterschied ist zu früher ist jedoch das Entdecken von Leidenschaft und Zärtlichkeit. Früher war Sex für mich vor allem Rammeln und Orgasmen. So wie man es eben aus Pornos kennt.

Mittlerweile liebe ich es, zu streicheln und gestreichelt zu werden. Ich genieße Zärtlichkeit und Intimität. Manchmal streichel ich eine Frau einfach nur 30 Minuten und bringe sie so langsam in Stimmung. Manchmal lasse ich mich einfach streicheln und spüre meinen ganzen Körper, von Zeh bis Kopf.

Sex besteht aus so viel mehr als nur Genitalien und rein-raus. Doch das wissen wir häufig nicht, weil es uns nie jemand erklärt hat und es in Pornos nicht vorkommt.

Das heißt nicht, dass ich auch nicht mal einen richtig dreckigen Fick genieße, Dirty Talk mache und Frauen so richtig durchnehme. Doch selbst da, ist immer noch eine gewisse Leidenschaft dabei und auch immer mal wieder Zärtlichkeit. Es ist eine Art schmutziges Liebe machen.

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Anchu Kögl ist Autor, Unternehmer und Weltreisender. Er schreibt über die wesentlichen Dinge im Leben: Beruf, Selbsterkenntnis, Dating, Sex.

Anchu Kögl

Anchu Kögl ist Autor, Unternehmer und Weltreisender. Er schreibt über die wesentlichen Dinge im Leben: Beruf, Selbsterkenntnis, Dating, Sex.

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