TV-Tipp: „Mutter, Mutter, Vater, Kind – Elternglück für Lesben und Schwule“ (Doku)

TV-Tipp: „Mutter, Mutter, Vater, Kind – Elternglück für Lesben und Schwule“ (Doku)

Für viele Menschen ist ein eigenes oder gemeinsame Kind ein zentrales Lebensziel und der Weg zum persönlichen Glück. Für gleichgeschlechtliche Paare und homo- (und hetero)sexuelle Singles, ist der Weg zum Familienglück aber schwer. Co-Parenting scheint ein Lösungsweg zu sein, der diesen unglücklich Kinderlosen zum Familienleben verhelfen kann. Auch auf Planet-Liebe haben wir schon über dieses Konzept diskutiert. Bei uns stand die Diskussion aber unter einem „heterosexuellen“ Stern.

Die 37 Grad Dokumentation begleitet zwei Regenbogenfamilien und thematisiert die Hürden, die sich ihnen entgegenstellen. Wie schwer ist der Weg zur Familie? Was sagt das Umfeld? Wie ist die rechtliche Situation?
Der Zuschauer lernt Regina und Anika kennen. Regina hat den gemeinsamen Sohn Sverre geboren. Schwanger wurde sie durch eine Eizellspende ihrer Partnerin in den Niederlanden, wo der Vorgang legal ist. Der Vater des Kindes ist der homosexuelle Nils. Rein rechtlich betrachtet, ist aber nur Regina die Mutter des Jungen, auch wenn sich alle drei Eltern auch als Eltern verstehen. Rechtlich bleibt bei dieser Konstellation immer ein Elternteil außen vor. Die drei Eltern sind sich aber einig, dass Sverre rechtlich zu seinen beiden Müttern gehören soll. Ein langer und teurer Adoptionsprozess ist die Folge, bei dem die Familie von der Kamera begleitet wird.

Die zweite Regenbogenfamilie besteht aus Rüdiger, Bibiane und Aurelia. Die beiden Eltern lernten sich über eine Internetplattform kennen, auf der Erwachsene mit Kinderwunsch Gleichgesinnte suchen und finden können. Über zwei Jahre haben sich die beiden kennengelernt. Sie wurden Freunde und schließlich Eltern – ohne Beziehung. Die 37 Grad Autorin bezeichnet das als „familiäre Pionierarbeit“.
Den Alltag mit Kind wollen Rüdiger und Bibiane gleichmäßig teilen. Ob und wie ihnen das in den ersten Monaten gelingt, kann man in der Dokumentation sehen.

Alles in allem eine interessante Dokumentation, die den Blick für Probleme und Diskriminierung öffnet, die im heteronormativ geprägten Alltag vielen wohl gar nicht präsent sind.

Die Dokumentation:

https://www.youtube.com/watch?v=t9SeUUUc8HE

Kennt ihr selbst Regenbogenfamilien? Haben diese eine ähnliche oder eine ganz andere Geschichte als die Familien in der Dokumentation? 
Wie hat das Umfeld reagiert, als der Kinderwunsch bekannt wurde? 

 

Quellen und Links zum Weiterlesen:
ZDF – Mutter, Mutter, Vater, Kind
ZDF Mediathek 

TV-Tipp: „Sex around the World“ (Dokumentatiosreihe)

TV-Tipp: „Sex around the World“ (Dokumentatiosreihe)

In „Sex around the World“ bereist der Kanadier Philippe 24 Länder auf dem ganzen Globus und spricht mit Experten, jungen und alten Menschen, Aktivisten und Betroffenen über die Vorstellungen von Liebe, Beziehung und Sex. Auch Pornografie, Schwangerschaft und sexuelle Gesundheit sind Themen, die nicht ausgespart werden.
Dabei werden auch kulturelle Besonderheiten angesprochen, die innerhalb der besuchten Kultur als Tabu gelten. Was in einem Land erlaubt ist, kann im anderen verpönt sein und sogar strafrechtlich verfolgt werden.
Philippe und seinem Team gelingt in der Reihe ein direkter, aber nicht voyeuristischer Blick in eine Auswahl von sexuellen Variationen rund um den Globus.
Natürlich erlaubt dieses Format nur einen Einblick in Ausgewählte Facetten der jeweiligen Sexualität und darf keinen Anspruch auf eine vollständige Darstellung erheben. Viele Aspekte werden zwar thematisiert, können im Rahmen der begrenzten Zeit des Formates aber natürlich nicht umfassend von verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Wenn man die Dokumentationsreihe aber als das sieht, was sie ist, nämlich lediglich ein Einblick, sollte diese Tatsache nicht als Problem, sondern als Anstoß für eine intensivere Auseinandersetzung mit anderen kulturellen L(i)ebesweisen gesehen werden. 😉

Der Besuch in Indien ist der Auftakt der Reihe. Philippe spricht mit den Menschen in Indien über die Ehe, vorehelichen und gekauften Sex, das Kamasutra und die Eunuchen, die in Indien nicht ganz ungefährliches Leben haben. Wie wird in Indien mit Sex im Film umgegangen? Wie leben junge Homosexuelle in Indien? Durch Experteninterviews erhält der Zuschauer einen Einblick.
In der Dokumentationsreihe folgen Länder wie Schweden, Japan, Ruanda, England und Argentinien. 18 weitere Nationen reihen sich ein.

Produziert wurde die Dokumentationsreihe zwischen 2011 und 2013. Die 24 Beiträge sind jeweils 50 Minuten lang und können in der ARD-Mediathek angeschaut werden. Es lohnt sich!

Quellen und Links zum Weiterlesen:
ARD Mediathek:  1/24: Indien (abrufbar bis 21.10.2016)
ARD Mediathek: 2/24: Schweden (abrufbar bis 28.10.2016)
ARD Mediathek:  3/24: Argentinien (abrufbar bis 04.11.2016)
ARD Mediathek:  4/24: Frankreich (abrufbar bis 11.11.2016)
ARD Mediathek:  5/24: England(abrufbar bis 18.11.2016)
ARD Mediathek:  6/24: Ruanda (abrufbar bis 25.11.2016)
ARD Mediathek:  7/24: China (abrufbar bis 02.12.2016)
ARD Mediathek: 8/24: Japan (abrufbar bis 09.12.2016)
ARD Mediathek: 9/24: Südkorea (abrufbar bis 16.12.2016)
ARD Mediathek:  10/24: Russland (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  11/24: Senegal (abrufbar bis 06.01.2017)
ARD Mediathek: 12/24: Libanon(abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  13/24: Israel (abrufbar bis 20.01.2017)
ARD Mediathek:  14/24: Brasilien (abrufbar bis 27.01.2017)
ARD Mediathek: 15/24: Australien (abrufbar bis 03.02.2017)
ARD Mediathek:  16/24: Deutschland (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  17/24: Mexiko (abrufbar bis 01.12.2016)
ARD Mediathek:  18/24: Vietnam (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek: 19/24: Südafrika (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  20/24: Türkei (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  21/24: Indonesien (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  22/24: Griechenland(abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek:  23/24: Polen (abrufbar bis 30.11.2016)
ARD Mediathek: 24/24: Italien (abrufbar bis 30.11.2016)

TV-Tipp: „Sugardaddy – Suche Jugend, biete Geld“ (Doku)

TV-Tipp: „Sugardaddy – Suche Jugend, biete Geld“ (Doku)

Auf den roten Teppichen dieser Welt sind Paare mit großem Altersunterschied normal. Viele ältere Schauspieler schmücken sich mit hübschen jungen Kolleginnen. In der Presse sind diese Bilder Normalität geworden. Kritisch beäugt werden andere „Prominente“. Den Beziehungen von Hugh Hefner und seinen Playboy-Bunnies (um nur ein Beispiel zu nennen) werden immer wieder andere Motive als die ganz großen Gefühle nachgesagt. Ist auch er im Prinzip nicht nur ein Sugardaddy?

Wie funktioniert das Prinzip dieser Beziehungen beim normalen Bürger?

Wenn man in der Fußgängerzone ältere Herren mit augenscheinlich sehr viel jüngeren Damen sieht, schweifen die Gedanken schnell in die bipolare Überlegung zwischen „Vater und Tochter oder Sugardaddy und Betthäschen?“ oder „Die bekommt doch sicher Geld von dem!“. Aufgelöst werden diese Gedanken von Passanten wohl nur in wenigen Fällen.

Hinter eben solchen Überlegungen stecken in vielen Fällen Vorurteile. In den wenigsten Fällen handelt sich dabei wohl um wirkliche Sugardaddy und Sugarbabes, denn die haben stets einen (mehr oder weniger offenen) finanziellen Hintergrund: Zeit, Begleitung und Sex im Tausch gegen Geld, Geschenke und Reisen.
Das ZDF hat Anfang Februar eine Doku zu eben dieser Thematik ausgestrahlt. 37 Grad begleitet Sugarbabes und (werdende) Sugardaddys beim Kennenlernen und gibt einen Einblick in die Beweggründe.

Wo liegt die Grenze zwischen Sugardaddy-Sugarbabe-Beziehungen und Prostitution?  In beiden Konstellationen geht es um ein Tauschgeschäft, das auf der Schönheit und dem Körper junger Frauen basiert. Auch dazu äußern sich die Protagonisten.

Sehen könnt ihr die 30 minütige Dokumentation in der ZDF-Mediathek.

 

Quellen und Links zum Weiterlesen:
ZDF: Sugardaddy
t-online: Wie sich ältere Männer Jugend und Sex erkaufen
Die Welt: Sugardaddys – Der Deal mit der Frau als Accesoire

TV-Tipp: „Aus der Haut“ (Spielfilm)

TV-Tipp: „Aus der Haut“ (Spielfilm)

Die ARD zeigt gleich um 20:15 ein Familiendrama (Eigenproduktion). In „Aus der Haut“ geht es um.d.en 17-jährigen Milan. Er betrinkt sich, nimmt mit 1,7 Promille im Blut das Auto seines Vaters, rast durch die Stadt und überschlägt sich damit. Der scheinbare Unfall im jugendlichen Leichtsinn entpuppt sich als Selbstmordversuch des Teenagers.

Ganz einfach hatten Susann und Gustav es nie mit ihrem Sohn. „Anstregend“ und „unbrechenbar“ sei er wegen seinem ADS gewesen. Vor dem Unfall scheint sich Milan gefangen zu haben. Die Mutter konnte die lange ruhende Karriere wieder aufnehmen, macht sich selbstständig. Der Vater fühlt sich in seinem Job plötzlich unterfordert. Das über Jahre funktionale Familiengefüge beginnt zu wackeln.

Der Grund für den Selbstmordversuch bleibt den Eltern zunächst verborgen: Milan ist schwul. Milan hatte angetrunken seinen besten Freund geküsst. Dieser war entsetzt, Milan am Boden zerstört und zutiefst verunsichert. Die ( leider berechtigte) Angst vor der Reaktion in der Schule und die Unsicherheit über seine eigene sexuelle Orientierung ist groß. Der Autounfall ist eine Aktion aus purer Verzweiflung.
Milan versucht sich selbst zu finden. Er beginnt schließlich eine Affäre mit einem älteren Mann, offenbart sich seinen Eltern. Die reagieren scheinbar cool, treffen in der Folge aber Entscheidungen, die die Familie aufs Spiel setzen, während Milan versucht den Weg zu sich selbst zu finden.

Trailer:

„Er ist allerdings dennoch die seit Langem wahrste und berührendste Fernseherzählung eines Coming-outs. Ein peinigender Blick ins Innere der Scheinliberalität. Und ein annähernd komplettes Kompendium aller Verhaltensweisen und Sätze, die man sich als Eltern sparen sollte. Seit Jahrzehnten.“ (Die Welt)

„Viel früher als in der Dramaturgie von solchen TV-Filmen üblich erzählt Milan seinen Eltern von seiner Homosexualität. Eine starke Entscheidung, denn so schafft es der Autor, mehr als nur ein Coming Out eines 17-jährigen zu erzählen.[…] Ein reifer Film, der auf vielen Ebenen gut funktioniert. Merlin Rose spielt den jungen Milan wunderbar energisch.“ (Frankfurter Rundschau)

Eckdaten:
TV-Familiendrama
Deutschland/Österreich 2016
Dauer: 90 Min.
Erstausstrahlung 9. März 2016 20:15 Uhr
In der Ard Mediathek bis: 09.06.2016
Quellen und Links zum Weiterlesen:
daserste.de:  Aus der Haut
Die Welt: Mein Sohn ist schwul. Na und? Hauptsache gesund!
F
rankfurter Rundschau: Mit aller Wucht

Beitragsbild: RainerSturm  / pixelio.de

First Aid Ladies – mit Sexismus Leben retten?

First Aid Ladies – mit Sexismus Leben retten?

Gestern veröffentlichte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf Youtube ein Video, das Menschenleben retten soll. Die First Aid Ladies sollen die Zuschauer zum Eingreifen in Notfällen animieren und erklären dabei in dem Clip in fünf Minuten und 36 Sekunden auch gleich noch, wie man das tut. Der Clip hat bei Youtube bereits über 7000 Aufrufe, auf Facebook wurde er binnen weniger Stunden mehrere tausend Mal geteilt.

Jetzt könnte man meinen, dass das ein Anlass zur Freude ist. Erste Hilfe ist ein wichtiges Thema und ein Clip, der auch noch die wichtigsten Fakten erklärt? In den Medien und auf diversen Blogs regt sich aber bereits massive Kritik.  Warum? Seht selbst und macht euch ein Bild:

https://youtu.be/D3W2bty3Abg

Sex Sales wäre bei einem so wichtigen Thema und so einem Träger unangebracht. Der Clip wäre „sexistische Sch****“ liest man unter anderen in den Kommentaren.

Der ASB rechtfertigt seinen Clip inzwischen nicht nur auf Facebook sondern auch gegenüber der Presse:
„In Deutschland leisten vergleichsweise wenige Menschen Erste Hilfe. Dem wollen wir abhelfen und haben einen ganz neuen Weg gewählt, um lebensrettende Botschaften möglichst weit zu verbreiten. […] Die freizügigen Posen (übrigens nicht nur von Frauen) […] sollen keinesfalls eine sexistische Haltung des ASB gegenüber seinen Helferinnen und Helfern ausdrücken.“ Mit humoristisch umgesetzten, ernsten Themen, habe man „sehr gute Erfahrungen“ gemacht.“ (ASB)

Die Kommentare, die der Clip auf Youtube kassiert zeigen die beide Pole der Diskussion: Die Kommentare bewegen sich zwischen Begeisterung, Zuspruch für den innovativen Ansatz und Entsetzen über den krassen Sexismus und Reue der eigenen aktiven Zeit beim ASB.

„Das [Video] soll in keiner Weise Menschen oder Menschengruppen herabwürdigen“, erklärte eine Pressesprecherin gegenüber der großen deutschen Tageszeitung mit den vier Buchstaben. „Vielmehr hat es zum Ziel, mit einem Augenzwinkern darauf aufmerksam zu machen, dass Erste Hilfe leicht zu lernen ist. Durch die Verwendung von Parodien auf bekannte Hits könnten vor allem Jugendliche sich die Erste-Hilfe-Handgriffe leicht merken.“

Eingängig ist der Clip, dank der bekannten Songs, die für ihn verwendet wurden, das können wir nicht leugnen. Aber müssen die jungen Frauen dem Zuschauer unbedingt halb nackt zeigen, wie man Leben retten kann und worauf es dabei ankommt?

Wie findet ihr den Clip? Ist er gelungen und innovativ oder hat der ASB hier (mächtig) daneben gegriffen? Habt ihr Vorschläge, wie man es besser machen kann?
Was sagen unsere Erst-Helfer im Forum zu diesem Clip?

 

Quellen und Links zum Weiterlesen:
Presseportal: First Aid Ladies zeigen, wie sexy Erste Hilfe sein kann.
oe24: So sexy werben die deutschen Samariter
KronenZeitung: So freizügig werben die Samariter in Deutschland

Serien-Tipp: Secret Diary of a Call Girl

Serien-Tipp: Secret Diary of a Call Girl

„Der Kunde ist König!“ erhält in dieser Serie eine ganz neue Bedeutung. Denn hier wird das Mantra so mancher Branche zur Realität!

Belle de Jour ist eine Dame für die ganz besonderen Stunden der Londoner Herren. Diese Stunden, in den Edel-Hotels der britischen Hauptstadt, lässt sie sich entsprechend gut bezahlen. Sie bezeichnet sich selbst u.a. als „Edel-Escort“, scheut sich aber nicht das Wort „Hure“ in den Mund zu nehmen. Sie scheut sich auch nicht davor, die noch so merkwürdig anmutenden Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen und legt sich dabei voll ins Zeug. Das führt im Laufe der Serie zu nicht nur einer eher witzigen als erotischen Szene. Belle liebt ihren Job. Sie liebt das Geld und den Sex.
Der Zuschauer begleitet Belle de Jour dabei nicht nur zu den Kunden. Auch die umfangreiche Vorbereitung vor „einem Termin“, und die Gespräche mit Chefin und Kolleginnen haben ihren festen Platz in der Serie.
Ihr Privatleben trennt Belle kategorisch von ihrem Job. Dann ist sie als Hannah für ihre nichtsahnenden Freunden und Familie eine Sekretärin. Natürlich bringt das Doppelleben so einige (für den Zuschauer äußerst unterhaltsame) Verwirrungen und Herausforderungen mit sich, die Belle dem Zuschauer mit Witz und so manchen Anekdoten näher bringt. Dabei besticht die Serie durch die ansprechende Inszenierung der „Kundenkontakte“, die trotz der Thematik und der relativ eindeutigen Bilder nicht billig erscheinen oder nach Porno aussehen.

 

Billie Piper, die so manchem noch von „Doctor Who“ bekannt sein dürfte, verkörpert Hannah/Belle mit koketten Blicken und einer vielseitigen Garderobe.

Die Serie, die auf einen Blog von Brooke Magnanti und dem späteren dazugehörigen Buch basiert, umfasst vier Staffeln mit je acht Folgen (ca. 23 Minuten). Sehen kann man alle vier Staffeln aktuell kostenlos unter anderem auf Amazon Prime oder Myvideo. Auch Netflix, Maxdome und iTunes bieten die Serie an. Auch Sixx strahlte die Serie seit 2013 aus.