PC-Muskel – Mythos oder Lustgewinn?

PC-Muskel – Mythos oder Lustgewinn?

Der PC-Muskel – Was ist das überhaupt?

Nein, der PC-Muskel ist keine Bezeichnung für eine besonders ausgeprägte Muskulatur am Zeigefinger, die für manche Sexualpraktiken sicher auch nicht unnütz ist. 😉
Der PC-Muskel, auch oft als Beckenbodenmuskulatur bezeichnet, befindet sich bei Männern und Frauen zwischen Scham- und Steißbein. Er umschließt die Geschlechtsorgane und verhindert ein absinken der inneren Organe. Der PC-Muskel ist somit lebenswichtig. Während einer Geburt und in der Schwangerschaft wird der Beckenboden stark beansprucht. Daher sollte er nach der Entbindung ausgiebig trainiert werden um Spätfolgen, wie Inkontinenz zu verhindern. Schwache Beckenbodenmuskulatur kann auch mitverantwortlich für sexuelle Unlust, gerade im höheren Lebensalter, sein.

Ein Muskel, den man nicht spürt?

Der PC-Muskel steht nicht nur über Nervenbahnen in Verbindung mit dem Gehirn, wo die Freisetzung von (Glücks)Hormonen stattfindet, sondern ist auch mit der Blase und der Gebärmutter bzw. der Prostata beim Mann verbunden. Um den Muskel wahrzunehmen, können Frauen und Männer beim urinieren bewusst eine Pause machen. Dabei wird der Beckenboden angespannt. In diesem Moment könnt ihr den Beckenboden und damit den PC-Muskel deutlich spüren.

Der PC-Muskel und die multiplen Orgasmen

Ein trainierter PC-Muskel soll daher nicht nur Blasenschwäche und Hämorriden im Alter vorbeugen, sondern auch für besseren Sex sorgen. Gezieltes Training des Beckenbodens steigert die Durchblutung. Frauen sollen so einen intensiveren Orgasmus erleben und häufiger beim Sex zu Höhepunkt kommen. Der gezielte Einsatz des PC-Muskels kann den Sex auch für den Mann intensiver machen: Durch das Anspannen kann die Frau die Vagina enger machen und so den Penis fester umschließen.

Ein trainierter Beckenboden soll aber nicht nur Frauen Vorteile bringen. Auch Männer sollen durch das Training zu einem längeren Orgasmus haben können und den Orgasmus beim Sex länger hinauszögern. Auch auf die Erektion wirkt sich die verbesserte Durchblutung im Becken positiv aus. Durch das Anspannen des Muskels wird auch die Prostata, das Lustzentrum des Mannes, stimuliert. Multiple Orgasmen sollen so auch für Männer möglich werden. Ein gut trainierter PC- Muskel kann Sexualproblemen wie Erektionsstörungen somit nicht nur vorbeugen, sondern sie in manchen Fällen vielleicht sogar beheben. Frustration im Bett aufgrund eines vorzeitigen Orgasmus kann entgegengewirkt werden.

Das Training

Die einfachste Möglichkeit den Beckenboden zu trainieren besteht im regelmäßigen Anspannen des PC-Muskels. Diese Spannung haltet ihr für wenige Sekunden. Es folgt eine kurze Entspannungsphase. Dies große Vorteil: Diese Übung kann man überall und zu jeder Zeit machen! Schon 15 Minuten am Tag sollen eine Luststeigerung versprechen. Beim Arzt im Wartezimmer, im Bus oder im Büro. Niemand bekommt etwas davon mit. Dass sich das Training nicht in den Alltag integrieren lässt, kann also niemand behaupten.

Toys mit Gesundheitsaspekt

Frauen können auch auf sogenannte Vagina-Trainer, das sind spezielle Dildos, die durch ihre Beschaffenheit die Muskulatur stärken sollen, oder durch Liebeskugeln ihren PC-Muskeln trainieren. Dildo oder Liebeskugeln werden in die Vagina eingeführt und vom Beckenboden festgehalten. Auch viele Liebeskugeln kann man unbemerkt im Alltag tragen, wobei darauf zu achten ist, dass Anfängerinnen mit eher leichten Kugeln starten und bei Bedarf das Gewicht der Kugeln langsam steigern.
Achtet bitte wirklich darauf, nur dafür vorgesehene Kugeln und Materialien zu nutzen um euch und eurer Gesundheit nicht zu schade.

Der Toilettengang als Trainingseinheit

Trainingsanstalt für Herren? 😀

Männer können ihren PC-Muskel dauerhaft beim Toilettengang trainieren. Um komische Blicke der anderen Herren zu vermeiden, kann man auch lediglich im heimischen Bad üben. Einfach den Urinstrahl immer wieder anhalten. Das tägliche Training soll sich positiv auf den Muskel auswirken, wobei darauf zu achten, nicht mehrfach täglich zu trainieren, da dies auf Dauer zu einer Störung des Harnreflexes führen könnte. Eine weitere Möglichkeit für Männer: Ein kleines Handtuch, eine Unterhose, oder einen Waschlappen (für den Anfang eher etwas leichtes!) auf den steifen Penis legen und dann hin und her bewegen. Ein der Partnerin  zuwinkender Penis kann auch wieder mehr Humor ins Schlafzimmer bringen.

Fazit

Ob der trainierte PC-Muskel wirklich den versprochenen Lustgewinn bringt, muss jeder selbst herausfinden. Wenn der Sex zwischen zwei Menschen grundsätzlich nicht stimmt, weil beide nicht harmonieren oder nicht wissen, was dem Partner gefällt, kann ein trainiertet PC-Muskel allein definitiv keine Lösung bringen. Aber selbst wenn dieser nur ein Mythos bleibt, hat man mit dem Training dauerhaft etwas für seine Gesundheit getan. Im hohen Alter Windeln zu tragen, wäre für die Meisten wohl definitiv ein Lustkiller. 😉

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Training der Beckenbodenmuskulatur gemacht? Wie habt ihr trainiert? Hat es sich positiv auf euer Sexleben ausgewirkt? 

Lickster – Cunnilingus Training App

Lickster – Cunnilingus Training App

„Stop fingering your phone an start licking it!“

Seit wenigen Tagen geistert ein Clip durch die sozialen Netzwerke, der natürlich auch an uns nicht vorübergeht.
Er beginnt mit einem Date und einer Taxifahrt und endet im Schlafzimmer. Zunächst sieht es nach einer normalen Werbung aus. Doch dann folgt die Überraschung: Geworben wird für eine Cunnilingus-Trainings App! Mit kompetenten Erklärungen stellt der bärtige Hauptdarsteller dem Zuschauer diese überaus innovative App vor

Lickster soll dem Nutzer helfen die Frau zum Orgasmus zu bringen. „Paint the Canoe“, „Nose Bone“ oder „Bottom-of-the-Yoghurt-Cup aka Cervix Explorer“ sind nur drei der im Clip vorgestellten Techniken, die den weiblichen Intimbereich in Wallungen bringen sollen.
Spätestens beim Vergleich mit Candy Crush und den Darstellungen der Zungenakrobatik steigt der Unterhaltungsfaktor massiv.

Hinter dem Clip stecken die Briten von „The Kloons“.  Mit diesem Clip ist den Herren ein wirklich unterhaltsames kleines Kunstwerk gelungen.

Würdet ihr so eine App nutzen? Würdet ihr vielleicht sogar Geld dafür bezahlen? Wenn ja wie viel? Wo wäre eure finanzielle Schmerzgrenze?
Welche innovativen Techniken oder würdet ihr einem motivierten jungen Mann empfehlen?

 

Kein Orgasmus – Realität vs. Erwartungen

Kein Orgasmus – Realität vs. Erwartungen

 

Wer Pornos schaut, bekommt schnell den Eindruck, dass Sex ohne Orgasmus nicht gut sein kann. In den einschlägigen Filmen kommen gerade die Frauen scheinbar mehrfach zum Orgasmus. Sie zeigen sich in voller Ekstase. Das diese multiplen Orgasmen jedoch nicht (je)der Realität im Liebesleben entsprechen, sollte jedem klar sein. Auch auf Planet-Liebe stellen (fast nur Frauen) regelmäßig Fragen zu ihrem Sexleben ohne Höhepunkt.

Ehrlicher Weise muss man zugeben, dass ein Orgasmus für die meisten Männer sehr viel schneller und unkomplizierter zu erreichen ist, als für so manche Frau. Ob bei der Selbstbefriedigung, beim Blow Job oder beim Sex: Männer kommen fast immer auf ihre Kosten. Bei manchen Frauen sieht das anders aus.

Nicht jede Frau kann allein durch vaginale Stimulation beim Sex zum Höhepunkt kommen. Bei manchen Frauen hilft es, wenn sie oder der Partner mit den Händen klitoral nachhelfen. Aber auch da kommen einige nicht über das „schöne Gefühl“ hinaus. Sie erreichen ihren Orgasmus nur bei der Selbstbefriedigung und manchmal vielleicht nicht einmal dabei. Bleibt die Frage, warum das so ist:

Orgasmus Erwartungen als Lustkiller

Eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt beim Thema Orgasmus die Erwartung. Damit ist zum einen die Erwartung der Männer an die Frau gemeint, zum anderen die Erwartung der Frau an sich selbst. Beides kann ungemeinen inneren Druck aufbauen und damit auch zu Verspannungen führen, die einen Orgasmus beim Sex nahezu unmöglich machen. Wenn man(n) sich abmüht und denkt, Sex könne der Frau ohne Orgasmus keinen Spaß machen und keine positiven Empfindungen auslösen, erzeugt nur noch mehr Druck und noch mehr Verspannungen. Vielleicht fragt Frau sich auch, ob bei ihr alles richtig „funktioniert“. Scheinbar scheinen ja alle anderen zum Höhepunkt kommen zu können. Warum dann nicht sie? Ein Teufelskreis –  Orgasmen sind auch immer Kopfsache.

love-1216595_1920Der gute Liebhaber

Ein guter Liebhaber zeichnet sich eben nicht dadurch aus, dass der Frau zig Orgasmen beschert, was natürlich auch nicht zu verachten wäre. Er guter Liebhaber geht auf die Partnerin, ihre Bedürfnisse und Ängste ein und kann so womöglich das notwendige Vertrauen und die Entspannung herbeiführen, die schließlich auch zum Orgasmus führen. Andersherum muss keine Frau versuchen ihren Höhepunkt herbei zu beschwören, nur damit der Partner denkt, er wäre ein Held. Das ist nicht hilfreich. Es behindert nur beim „fallen lassen“. Der vorgetäuschte Höhepunkt hält vielleicht kurzzeitig das Ego des Partners aufrecht, ist auf lange Sicht aber nicht hilfreich dabei, den Sex für beide dauerhaft erfüllend zu gestalten. Offene Gespräche, Vertrauen und der Mut etwas Neues auszuprobieren, sich dem Partner mehr zu öffnen, können dagegen der Lösung näher kommen.

Ob dies nun im spontanen Selbstversuch mit einem Sex-Toy, wie dem Satisfyer, oder in kuscheliger Stimmung zu zweit passiert, hängt wie so vieles von den Partnern ab. Gerade zu Beziehungsbeginn und bei eher unerfahrenen Partnern bietet Petting als erstes Herantasten an den fremden (und in manchen Fällen womöglich auch den eigenen) Körper die perfekte Möglichkeit um herauszufinden, was einen gefällt und was nicht.  Ausprobieren, Neugier und Vertrauen können bereits hier die Basis für ein erfülltes Sexleben sein, auch wenn der Orgasmus nicht bei beiden Partnern von Anfang an dabei ist. Frei nach dem Motto „Der Weg ist nicht unbedingt das Ziel, kann aber auch sehr viel Spaß machen!“.

Die körperliche Nähe, die Intimität und die Leidenschaft können Sex auch ohne Höhepunkt zu einem sehr schönen und innigen Erlebnis machen. Vielleicht führen sie mit der Zeit und dem besseren Kennenlernen der Körper sogar noch zum Orgasmus beim Sex führen.

 

Bucht-Tipp: „Make Love: Ein Aufklärungsbuch“

Bucht-Tipp: „Make Love: Ein Aufklärungsbuch“

„Ein Kuss ist eine Sache für die man beide Hände braucht.“ (Mark Twain)

Dieses Zitat von Mark Twain ist nur eines von vielen Zitaten aus Make Love. Make Love ist ein Aufklärungsbuch für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren, das im Jahr 2012 erschienen ist und sich auch in Fachkreisen großer Beliebtheit erfreut. Grund genug für uns, euch dieses Buch heute vorzustellen.

Das Buch und die Idee:
Schon auf dem Cover erhält der Leser einen ersten Eindruck von dem, was ihn im Buch erwartet: Bilder von echten Paaren und Tipps für (Einsteiger in) das Thema Sex. Die Bilder von realen jungen Paaren beim Sex, die (trotz der für viele Menschen pikanten Thematik) kein bisschen billig wirken, verleihen dem Buch Authentizität und Intimität. Der Fotograf Heji Shin hat hier ganze Arbeit geleistet!
Die ansprechend und witzig gestalteten Infographiken ergänzen und veranschaulichen die Texte und  bringen ein wenig Farbe ins Buch. Das Schmunzeln über den Vergleich der Anzahl von Stellungen im Porno und der Realität, kann man sich dabei nicht verkneifen.
Make Love besticht nicht nur die schöne Aufmachung. Behutsam, aber mit deutlichen Worten und Beschreibungen erläutern die Autorinnen Techniken, Gefühle und Möglichkeiten des Ausprobierens. „Fass dich an – Masturbation und Petting“ heißt das erste Kapitel des Buches, in dem es nicht nur um Selbstbefriedigung sondern auch um Küssen und Variationen des Streichelns geht. Es Folgen Kapitel zum ersten Mal, der Pubertät, der sexuellen Identität, Verhütung und sexuelle Gesundheit und „Technischen Feinheiten“. Auch grundlegende anatomische Inhalte kommen nicht zu kurz und werden nachvollziehbar dargelegt. Sensibel wird im Buch mit möglichen Erwartungshaltungen und Selbstreflexion umgegangen. Aufgelockert wird das ganze durch kleine Zitate rund um das Thema Sex.

make love backfrontIn den Medien wurde das Buch bei seinem Erscheinen hochgelobt. Einige der Pressestimmen finden sich inzwischen auch auf der Rückseite des Einbandes wieder. Der Stern resümiert dabei: „Ein Buch, von dem auch Erwachsene noch eine Menge lernen können“.

Die Autorinnen:
Ann-Marlene Henning studierte in Hamburg Neuropsychologie und in Dänemark Sexologie. Anschließend absolvierte sie in der Schweiz zusätzlich das sexologische Studium Sexocorporel. Sie arbeitet heute als Psychotherapeutin in Hamburg bietet Paar- und Sexualtherapie an.
Tina Bremer-Olszewski ist freie Journalistin und Dipl. Kulturwissenschaftlerin. Sie schreibt für verschiedene Print- und Online-Medien, darunter stern.de und Zeit Online. Lange Zeit war sie ehrenamtlich in der Jugendarbeit aktiv.

Details:
Titel: Make Love: Ein Aufklärungsbuch
Gebundene Ausgabe:
 256 Seiten
Verlag: Rogner & Bernhard; Auflage: 9. (31. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
Preis: 22,95€ (Neupreis gebundene Ausgabe), 14,99€ (Kindle Edition)
ISBN-10: 3954030020

Unser Fazit:
Make Love ist ein wirklich tolles Buch, das Jugendliche und junge Erwachsene anspricht und von den vielen „Jungsfragen“ oder „Mädchenfragen“ – Büchern abweicht, die so manch ein Erwachsener in seiner eigenen Jugend bekommen hat. 😉 Make Love ist eine Empfehlung für alle, die kein Problem mit Nackheit und der Darstellung von Sex haben. Letztere könnte für sehr konservative Jugendliche zunächst zu explizit sein und dann vielleicht vor der genaueren Auseinandersetzung mit den Inhalten des Buches abschrecken. Der Blick in das Buch und die Inhalte lohnt sich auf jeden Fall für alle, die wissen wollen, wie das mit der Liebe und dem Sex funktioniert (oder vielleicht noch mal nachlesen wollen). 🙂

Testbericht Womanizer

Testbericht Womanizer

Es ist wohl einer der Threads des Jahres 2015 mit den meisten Klicks auf Planet-Liebe: Der Thread zum Womanizer Auflegevibrator. Heute präsentieren wir euch den ersten offiziellen Planet-Liebe Testbericht zu diesem Toy, das bei uns für soviel Gesprächsbedarf (und Begeisterung) sorgt. Eine PL-Userin hat den Womanizer für uns getestet:

Planet Liebe entdeckte ich erst mit 33 Jahren, durch Zufall, und wurde sofort süchtig. Hier kann ich meine sexuelle Neugier endlich ungehemmt ausleben, Fragen stellen und diskutieren und treffe sogar auf Gleichgesinnte. Das ist ein bereichernder und befreiender Kontrast zu meinem teilweise eher biederen und verklemmten Umfeld.

Weil ich ein offener und neugieriger Mensch bin, schreibe ich bald eigene Beiträge, lerne einzelne User über PNs näher kennen.
Zeitgleich wage ich mich ins Teamspeak. Erste Startschwierigkeiten werden von einem geduldigen User aus dem Weg geräumt und ich entdecke wieder eine neue faszinierende Welt. Die Gespräche sind offen, sexy und total lustig. Der viertelstündige Lachflash ist unvergessen. 😀

Es ist schon spät abends nur noch zu zweit im TS (war es unter der Bettdecke?) als mir ein User einen ganz speziellen Thread empfiehlt. Ich bin völlig gefesselt und verschlinge geradezu den kompletten Thread über ein neues Sexspielzeug bis in die frühen Morgenstunden.
„Ich bin in zwei Minuten gekommen, sonst brauche ich immer eine Stunde“, „Woouuww“ und „Hammer Gefühl“ sind nur drei der begeisterten Kommentare, die ich in dem Thread finde.

Die Erfahrungsberichte und Beschreibungen im Netz sind nicht weniger euphorisch: „neue Technologie, kann multiple Orgasmen auslösen“ „überwältigend“ „gigantischer Orgasmus“
Am interessantesten ist für mich dieser Satz: „Ich bin vorher noch nie gekommen, mit dem Womanizer hat es nach 2-3 Versuchen geklappt“.

Ich selber habe auch noch nie einen Orgasmus gehabt und hatte die Hoffnung eigentlich auch schon aufgegeben. SB mache ich nur alle paar Schaltjahre. Der Preis von 189€ war außerdem eine ordentliche Hemmschwelle. Aber die ganzen positiven Berichte bringen mich ins Grübeln. Und nach weiteren zehn begeisterten Statements ist es um mich geschehen: ich bestelle einen hübschen weißen Womanizer pro.

Am Tag der Anlieferung bin ich früher daheim und reiße dem Postboten das Paket nahezu aus der Hand. Das breite Grinsen kann ich mir nicht verkneifen.

Der erste Test erfolgt promt (wozu erst laden solang er noch Akku hat:whistle:) und das Gefühl ist so intensiv wie nichts, was ich vorher erlebt habe. Einen Orgasmus habe ich aber nicht. Nicht nach einer halben Stunde und auch nicht am nächsten Morgen.

Etwas frustriert mache ich einen eigenen Thread auf und probiere alle Tipps der User aus: Kopfkino, erotische Literatur, Alkohol, verschiedene Stellungen, Beckenbodentraining. Ich traue mich sogar zum ersten Mal auf eine Porno-Website.
Nichts bringt mich über die Schwelle. Aber ich lerne einiges über Orgasmen, SB und Stimulation.

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Der weiße Aufsatz und die dahinter verborgene Technik sorgen für Vergnügen

Der Womanizer mit Bedienfeld

Der Womanizer mit Bedienfeld

Zwei Wochen und etliche Tests später traue ich mich zum ersten Mal jenseits der Stufe 5. Bei 8, der höchsten Stufe, ist es total intensiv und etwas schmerzhaft, aber ich bin in ExperimentiErlaune und will schauen, was passiert. Ich kämpfe zum ersten mal nicht gegen dieses extrem intensive Gefühl an sondern lasse es zu. Die Füße beginnen zu kribbeln, die Beine zucken, mir wird heiß und kalt und der Schmerz wird zu einer intensiven Hitze tief im Bauch. Das wird so intensiv dass sich die Spannung in meinem ersten kleinen Mini-Orgasmus entlädt. Ich bin soooo glücklich.

Seither sind 6 Wochen vergangen. SB alle Schaltjahre? Eher täglich. 😎 Mehrere Orgasmen hintereinander? Jup. 😀 Heute schon? Allerdings.
In 2 Minuten schaffe ich es noch nicht, eher in 20, aber da hilft nur eins: üben, üben, üben.

FAZIT: Der Womanizer ist für Frauen, die vorher Probleme mit Orgasmen hatte, keine Soforthilfe. Aber mit ein wenig Ausdauer und Übung kann es bisher ungeahnte Glücksgefühle bescheren. Wer grad etwas Geld übrig hat, der kann ich es nur empfehlen. 🙂