Sommercamp 2017 – Sommercamper, Mopeds und ein Ingwerplug

Sommercamp 2017 – Sommercamper, Mopeds und ein Ingwerplug

Das Planet-Liebe-Highlight des Jahres ist wieder zu Ende gegangen: Die Sommercamper sind zurück, gebräunt (vielleicht auch ein ganz bisschen gerötet 😉 ), mit neuen Erlebnissen und ein bisschen
Schon-zu-Ende-Melancholie.
Dank unserer Camp-Cam konnte das ganze Forum in diesem Jahr näher dabei sein. Was sich nicht auf Bildern festhalten ließ, könnt ihr hier in unserem Campbericht nachlesen:

 

Vorbereitung

Fast 40 Anmeldungen gibt es für das diesjährige Sommercamp. Alles soll gut vorbereitet sein. Deshalb macht sich unser Forumsvater Florian_PL in diesem Jahr schon in der Wochenmitte auf den Weg, um das Wichtigste zu organisieren. Pavillons und Campbanner stehen bereits, als am Folgetag schließlich das Camp-Team eintrifft.

Schnell wird auch noch für den Aufbau von Bierzeltgarnituren und Kühlschränken gesorgt (die Dank vorbildlicher Teilnehmer trotz Größendilemmas erstaunlich gut ausreichen).

Am frühen Abend registriert der Kirchheimer Wettergott die Campvorbereitungen und beschließt, die Camptage durchgehend friedlich zu sein – und all sein überschüssiges Gewitter und Wasser noch an diesem Abend auf Zelt und Gelände zu entladen. Gut geschützt unter den Pavillons wird das Spektakel beobachtet. Besondere Freude bereitet der Regen kopfsache, indem er ihm ein echtes Kneippzelt zaubert…
Es kann beginnen!

 

Freitag

Während die Teammitglieder noch beim Frühstück sitzen, trifft voller Wochenend-Campmotivation Gorbi ein. Er kann es kaum erwarten, dem Arbeitsalltag zu entfliehen und seinen geliebten wie gefürchteten Wortspielereien freien Lauf zu lassen. Gut gelaunt werden die nach und nach eintreffenden Mitcamper begrüßt. Hach, es ist wieder soweit!

Am Nachmittag bekommen all die lieben Camper ihren alljährlichen Lesestoff von Bravo und Co. Endlich wissen wir, wer von uns eine tolle BFF und wer ein Angsthase ist, dass Mrs. Brightside eigentlich nur semi-„in“ ist und welche „Stars“ wir bei Youtube verpassen.
Außerdem machen sich einige Campteilnehmer kurzentschlossen als Tattoo-Künstler einen Namen und versorgen das halbe Camp mit pinkglitzernden Klebebildchen.

Mylife88 bringt die Camp-Cam mit und  damit das Camp ins Forum – und das Forum ins Camp – auf jeden Fall aber sehr vielen Teilnehmern sehr viel Blödelspaß!

Die Fotostation für das Sommercamp, Kamera, roter Alarmknopf zum Auslösen, Aufschrift: "Sommer-Cam: Bitte recht freundlich - ihr seid im Forum. Push the button.

Sommercamp-Sommercam: Spaß für alle

Der Tag verläuft auf ziemlich hohem Prokrastinationslevel. Wir grillen, wir plaudern, wir verfluchen die Minimopeds um uns herum, weil wir unter dem Heulen der Motoren kein Wort mehr verstehen… Mitten in der Werwolfrunde wird es brenzlich. Eine Aussprache mit den Mopednachbarn muss her. Wie gut, dass auf beiden Seiten Kompromissbereitschaft überwiegt.

Weil der Tag so unglaublich anstrengend verläuft, gehen wir schließlich zum gemütlichen Teil über und eröffnen unsere erste Lagerfeuerrunde. 😉

 

Samstag

Während Dami und Eule von ihrem alljährlichen geheimnisvollen Waldlauf zurückkehren, wecken die Campnachbarn die übrigen Teilnehmer mit dem allseits beliebten *¹ „Guten-Morgen-Sonnenschein“-Song. Er bleibt dem halben Camp den Tag über als Ohrwurm erhalten.

Es folgen Poolpartys mit rosa Glibber, weltbildverändernde Spielrunden, Wasserschlachten incl. Nyras‘ unfreiwilliger Komplettdusche, Gesangsrunden mit Gitarre und Cajon sowie mit blondi445s, Damis und Mrs. Brightsides Alzheimerband (Nachfragen hierzu sind selbstverständlich zwecklos 😉 ).

Während am Abend die einen eine Mütter- und Schwangerschaftstalkrunde starten, versuchen es die anderen mit einer neuen Runde Werwölfe. Dummerweise prangert „irgend jemand“ direkt am Anfang den Jäger an und reist mit ihm ins Verderben. Woodstock~81 hingegen freut sich, dass er einmal „unsterblich in einen Werwolf verliebt“ sein darf und gewinnt mit strawberries das schaurige Spiel.

Schließlich versammeln sich auch an diesem Tag alle am Lagerfeuer zu einer kleinen Runde „Ich hab noch nie…“ Es wird die entscheidende Frage des diesjährigen Camps geklärt: Wer hat eigentlich schon den Ingwerplug aus den Fummelkistentipps ausprobiert – und wer will das überhaupt?! Außerdem kommen geheimnisvolle und schreckliche Lamellen ins Spiel. Aber diese Geschichte ist zu gruselig, um hier darüber zu berichten, Schweinebacke kann das bestätigen!
Viele bestaunen das eigens für uns organsierte Feuerwerk *², der eine oder andere geht zwischendurch Sterne und Milchstraße beobachten. Andere schwimmen noch eine Runde unter den Sternen durch den abendlichen See.

der Badesee des Zeltplatzes bei Nacht, links eine Baumgruppe, rechts Schilf, im Hintergrund das beleuchtete Hotel und Ferienhäuser, die vom Wasser reflektiert werden, darüber der fast klare Nachthimmel, an dem sehr viele Sterne zu sehen sind, am rechten Bildrand ist die Venus am Nachthimmel zu sehen

Sternenhimmel über dem See beim nächtlichen Bad
© kopfsache

Erst kurz bevor die Sonne wieder aufgeht, verschwinden die letzten in den Zelten.

 

**********
*¹ MOAH, entweder ihr dreht das ab oder wir drehen durch!
*² Na gut, vielleicht hatte auch das Sommerfest des Campingplatzes ein bisschen damit zu tun…

 

Sonntag

Am Sonntag gibt die Sonne nochmal ihr bestes, es wird gegrillt, gebadet und gelesen. Das „gechillteste Baby“ des Jahres bespaßt die Camper. Solloki gewinnt zum (gefühlt?) ersten Mal ein Spiel und wird unser Herrscher über das „Winzige Weltall“.

Doch so langsam löst sich das Camp auch wieder auf, die ersten Zelte werden abgebaut und schweren Herzens verlassen einige die PL-Chill-Out-Zone des Jahres. Die Übrigen genießen den letzten Campabend am Feuer. Unsere Nachbarn sind längst abgereist und fast vermissen wir sie ein bisschen. Eule improvisiert spontan ein Motorradrennen ums Feuer, begleitet durch heisere Motorengeräuschen von Mrs. Brightside.
Kopfsache beweist, dass er den Längsten*³ hat und Mauszahn lässt sich ein „Männer-Marshmallow“ aka Hähnchensteak schmecken – „flame-grilled by Gorbi“.
Die Next-PL-Generation lässt sich später von Papa Schweinebacke Geschichten von früher erzählen, versucht, sich mit rosa Einhorntrunk zu betrinken und sucht am Ende doch (erfolglos, aber mit viel Spaß) den Jägermeister.

 

**********
*³ Marshmallow-Spieß, was dachtet ihr denn?!

 

Montag

Eine Nacht und ein Morgen voller Ruhe… doch Aufbruchstimmung liegt in der Luft. Direkt nach dem Aufstehen beginnen die ersten mit dem Zeltabbau. Dank Mausezahns Brotvorrat wird für ein paar Hungrige ein kleines Frühstück improvisiert, dann geht alles ganz schnell. Der restliche Kühlschrankinhalt (in überschaubarer Menge!) wird verteilt, die Pavillons verschwinden…
Abbau – Ausklang – Fast schockiert stellen wir fest, dass Serenity niemanden verarzten musste.
Wie verlassen den Platz, als hätte niemals etwas dort stattgefunden und rollen in einer langen Kolonne davon, um uns in Kirchheim zum Abschiedsbrunch zu treffen.

Aber das Camp ist noch nicht zu Ende, wir rollen noch einem Abenteuer entgegen! Die Straße nach Kirchheim ist gesperrt. Bereits von den früh abgereisten werden wir gewarnt, doch wohin wir fahren müssen, ist uns nicht so recht klar… Wir sehen ein Sackgassenschild, dahinter eine Umleitung… Nun ja, dann wird das wohl so sein. Die ganze Camp-Kolonne folgt den Umleitungsschildern über einen engen Feldweg in ein kleines Dörfchen, eine schmale Straße hinunter bis… zu einem „Durchfahrt verboten“. Hmm… also Kommando zurück, die Straße in die andere Richtung, auch kein Durchgang. Interessante Verkehrsführung… Einige Einheimische helfen uns schließlich aus und die gesamte Kolonne kehrt um, vorbei am Campingplatz… und gaaaanz außen rum, ach an der nächsten Abzweigung steht sogar das richtige Umleitungsschild – und verdreifacht die normale Strecke. Hach, eine Abschlussausfahrt!

Am Ende müssen wir fast Florian_PL und cr4nberry als Pfand zurücklassen, denn einen Wermutstropfen hat das diesjährige Camp: Der Betreiber vergrault uns mit seiner zunehmenden Willkür bei Organisation, Zuverlässigkeit und Zahlungsmodalitäten nach 11 Jahren endgültig aus Kirchheim.
(Wer von den Teilnehmern noch eine Bewertung abgeben möchte, kann das z.B. hier tun:
Facebook: Campingplatz Seepark Kirchheim
ADAC Campingführer Bewertungsformular)

Die Laune lassen wir uns trotzdem nicht verderben, wer allerdings in seiner Nähe einen tollen (möglichst selbst getesten/besuchten) Campingplatz mit See kennt und schon immer wollte, dass das Sommercamp nicht so weit weg ist, der schicke seinen Vorschlag an Florian_PL (und am besten auch hier in den Thread, damit das Camp-Team auch einen Überblick bekommt).
Dann kann das nächste Sommercamp wieder am letzten Juliwochenende stattfinden, also zückt eure Kalender und notiert euch:

Freitag, 27.7. bis Montag, 30.7.2018!

 

Schließen wir den Bericht aber lieber mit den wunderbar passenden Worten von mosquito:
„Und das entspannte So-sein-Dürfen und Nichtsmüssen habe ich genossen, selten ein so müßiges Wochenende verbracht.“ […]
„Diese Sexmeute halt … Heterogen, aber alle auf ihre Art schön durchgeknallt.“

Bericht: Sommercamp 2016 – Wir sind zurück!

Bericht: Sommercamp 2016 – Wir sind zurück!

Letzte Woche um diese Zeit – das Sommercamp ist in vollem Gange – für viele Teilnehmer einer der wichtigsten Termine des Jahres. Nun sind alle wieder zu Hause (oder bereits anderweitig unterwegs), die (meisten) Taschen sind wieder ausgepackt, die Zelte (fast) getrocknet.
Doch: „Das ganze Camp ist ein Highlight!“ und damit alle Mitcamper in Erinnerungen schwelgen und alle Daheimgebliebenen ein wenig teilhaben können, hier der ausführliche Campbericht:

 

Campvortag

Pünktlich zur Nachmittagsschrankenöffnung trifft das 1. Teammitglied auf einem noch völlig leeren Campingplatz ein. Unberührte grüne Wiese, Sonnenschein, völlige Ruhe… Auch die umliegenden Plätze sind noch leer.

ein einzelnes Zelt auf dem sonst noch leeren Platz im Camp

Das 1. Zelt steht. – © Eule

Nach und nach treffen auch die anderen Teammitglieder ein, um das Forenhighlight des Jahres vorzubereiten: Das PL-Sommercamp! Auch ein „Neuling“ ist bereits dabei – kopfsache hat sich im Camp eingefunden – auch unter den Kollegen ein erstes Treffen.
Schnell stehen die ersten Zelte und die Pavillons. Grill- und Feuerstelle werden vorbereitet.
Florian_PLs Lieblingshörspiel sorgt für ein forumsangemessenes Setting („… der erste Schuss trifft auf ihre Schulter, der zweite aus seiner Eichel direkt ins Haupthaar…“ )
Die Stimmung ist gut und voller Vorfreude auf neue und bereits ins Herz geschlossene User.

 

Freitag/Hauptanreisetag

Gegen 8.00 Uhr ist die Nacht vorbei. Die Hitze treibt alle aus den Zelten, obwohl die Sonne sich noch etwas abmüht.
Vor dem Frühstück werden Tische, Bänke und Kühlschränke angeliefert – vier sind es dieses Mal, um der wachsenden Zahl an Campern gerecht zu werden. Echter Campingluxus.
Noch vor der Mittagsruhe treffen die ersten User ein, auch mylife88 mit der inzwischen obligatorischen Campfahne und Dami mit dem ebenso wichtigen „Pool“. Über den Tag füllt sich der Platz. Man begrüßt sich, umarmt sich, plaudert mal in diesem Grüppchen, mal in jenem, lernt sich kennen oder erzählt sich Neuigkeiten.
Ab und zu zieht ein Regenschauer über den Platz und treibt alle unter den Pavillons zusammen. Stören lässt sich niemand ernsthaft davon. Die Grüppchen mischen sich neu und es wird weitergeplaudert – ein „Zusammensein mit vielen tollen Menschen…
Der Platz füllt sich.

viele Zelte auf dem Platz

Das Camp wächst. © Florian_PL

Bis zum Abend bricht die Anreisewelle nicht ab. Während auf dem Grill bereits diverse Leckereien brutzeln, taucht immer mal wieder plötzlich ein Neuankömmling auf – und fügt sich unauffällig in die Gruppe der Camper ein. Alle finden ihren Platz: Alteingesessene, Wiederkehrende und Neucamper. Manche mischen sich direkt ins Gespräch, andere beobachten lieber erst eine Weile.

Zum Abend sitzen alle am Feuer und lassen den Anreisetag ausklingen.
Die Teammitglieder scherzen zufrieden:
– „Wie läuft’s?“
– „Jo, super. Ich [sic!] hab‘ hier mal das Feuer in Gang gesetzt und alle scharen sich darum…“
Ein gelungener Auftakt.

 

Samstag/Camphöhepunkt

An diesem Tag ist es nicht (nur) die Hitze, die alle aus den Schlafsäcken zieht, sondern auch der irrsinnige Musikmix der Campnachbarn. Seit 7:00 Uhr morgens liefern sie sich eine Schlacht um die nervigste Weckmusik. Ein „wenig“ mürrisch berät man beim Frühstück kreative Problemlösungen in Forenmanier. Wasserpistolen und Gegenbeschallung sind im Gespräch – auch ein wütender Mob.
Wir schicken unsere Iranerin rüber, lassen sie einen Koffer abstellen und schnell weglaufen,“ wird zur vielversprechendsten Idee.
Doch nach leckeren Brötchen (organisiert vom zuverlässigen Camp-Brötchenholdienst schuichi) und einer ordentlichen Portion Kaffee hat sich der wütende Mob beruhigt und erträgt auch die immer noch laufende Blasmusik. (Man munkelt, manch einer habe sich dabei sogar heimisch gefühlt…)

Zum Mittag hin wird das Wetter richtig gut und gibt Raum für klassische Campaktivitäten – eine „Aneinanderreihung cooler Momente…
Ein Teil der Gruppe beschließt, den See aufzusuchen – zum Schwimmen, Ballspielen und Bäume beklettern. Auch ein echter PL-Herzchen-Kleckervulkan ensteht hier – symbolisch für das herzliche Miteinander im Camp… hach…

kleiner Kleckervulkan aus Matsch in Herzform

Planet-Liebe kreativ – © Florian_PL

… jedenfalls solange man nicht am See einschläft, nicht wahr Herr Apfelsaft? 😉

Im Camp wird sich derweil mit Wasserpistolen abgekühlt und die ersten Lieder werden angestimmt, begleitet von Gitarre und Trommel.
Bis zum Abend stehen außerdem die „Werwölfe“, „Cash’n Guns“ und „Twister“ auf dem Programm.
Auch das simple wie legendäre Spiel mit der öminösen Zucchini (siehe hier) wird gestartet. Es sorgt, nicht nur, aber vor allem bei einer Camperin, für Lacher und wird zum roten Faden des Abends.
Gemüfe? Welfef Gemüfe…?
Treffenderweise entsteht im Anschluss daran eine ebenso legendäre Selbsthilfegruppe, die in erster Linie ihre „Psychiater“ in den Wahnsinn treibt und den „Anal-Gangbang!“ zum spannendsten fast-geheimen Fetisch des Camps mutieren lässt.

Zum gelungenen Abschluss des gelungenen Tages interpretiert Herr Eule für alle am Lagerfeuer Disney-Songs und andere Klassiker auf dem Kazoo und wird dabei tatkräftig mit Gesang bzw. Gegröhle unterstützt.

Tief in der Nacht wagt sich ein Grüppchen Unerschrockener noch einmal an den See.
Ein anderes, nicht näher genanntes Grüppchen, weiß am nächsten Morgen nicht mehr ganz so genau über den Ablauf des Abends bescheid und bekommt nur knapp den Stempel „lebt noch“ .

 

Sonntag

Der Tag startet wie erwartet – mit Schwitzen im Zelt, aber – ohooooo – ohne musikalischen Wecker.
Immer mehr Camper bemerken, dass sie die Sonne ein wenig unterschätzt haben – rote Haut ist der Camp-Moderenner.
Direkt nach dem Frühstück gehen die Spiele unter dem Sonnen-/Regensegel weiter mit einer klassischen Runde Freibeuter-Munchkin fast epischen Ausmaßes. Für einige ist es leider schon Zeit, Abschied zu nehmen. Andere vergnügen sich bis zum Abend mit weiteren Spielen, Gesang und Gitarrenbegleitung. Die vorüberziehenden Regenschauer werden gekonnt ignoriert.

Der harte Kern trifft sich am Abschlussabend-Lagerfeuer zu einer interessanten Runde „Hast du schonmal…?“ – aber wer hierauf die Antworten erfahren will, der muss schon selbst beim Camp erscheinen.
Geplaudert wird bis tief in die Nacht.
Erst als der letzte Holzstapel verbrannt ist, machen sich auch die Nachtschwärmer auf zu den Zelten.

Lagerfeuer am letzten Abend

Abschlussabendfeuer – © Woodstock~81

 

Montag/Abreisetag

In kürzester Zeit verschwindet wieder, was für einige Tage unser Zuhause war. Abbau, Kühlschrankräumung, Abschiedsknuddeln.
Um 12:30 Uhr ist der Platz geräumt – bis zum nächsten Jahr am letzten Juli-Wochenende. Also, zückt jetzt schonmal eure Kalender und reserviert euch den 28. bis 31. Juli 2017, um dabei zu sein!

 

Viele sind noch eine ganze Weile mit ihren Gedanken beim Camp, geschafft, glücklich, ein bisschen melancholisch, denn:

Es ist immer so schade, zu wissen, dass es ein Jahr dauern wird, bis man sich wieder trifft.
Die regelmäßigen Treffen werden mir so fehlen, nach den ganzen Warm Ups und Camptagen!
Ich bereue es fast schon, mich die letzten beiden Jahre vor dem Camp gedrückt zu haben.
Bin echt etwas sentimental gerade. Ich hab einfach so viele nette Menschen auf einmal kennengelernt.
Auch ohne nur ansatzweise alle Eindrücke verarbeitet zu haben, muss ich sagen, dass das Camp mal wieder – ausnahmslos positiv – unvergesslich war.
Ihr seid alle so sympathisch und nett und habt es mir total einfach gemacht, meine eigentliche Schüchternheit zu überwinden.
Ich hätte noch ein paar Tage länger durchgezogen mit der ganzen Truppe!
Völlig fertig – ich bin zu alt für den Scheiß – und freu mich trotzdem aufs nächste Jahr!
Was soll ich großartig sagen, außer: ‚War geil!‘
Camp-vorbei-Blues.“
Campweh.

@Florian_PL, unser Camp- und Forenvater fasst zusammen:
Tolle Gruppe, tolle Stimmung, alles friedlich, keine Katastrophen… Nun ja, fast keine...“

Und dann kam ja auch noch der Anruf bei der Polizei…
Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden...“

Interview: Mein erstes Sommercamp

Interview: Mein erstes Sommercamp

Liebe Bewohner von Planet-Liebe,

das diesjährige PL-Sommercamp ist am Montag zuende gegangen. Mehr User als je zuvor haben den Weg auf unseren Zeltplatz gefunden, viele von ihnen waren zum ersten Mal mit dabei. @kaykay<3 hat sich freundlicherweise bereit erklärt, ihre Eindrücke als „Neuling“ zu schildern. Guest Star im folgenden Interview ist ihr Freund, der sie auf das Camp begleitet hat und sich auch bei einer der Fragen zu Wort meldet. 🙂

 

Hallo @kaykay<3,

Dein Freund und Du haben das diesjährige Planet-Liebe-Sommercamp besucht, und hoffentlich auch gut überstanden. :smile:

 

Was ist als „Neulinge“ auf dem Camp euer Fazit, in einem Wort?

Unvergesslich.
Als ihr vom Camp nach Hause gekommen seit, was habt ihr als erstes getan?

Rucksäcke an die Seite geworfen, uns aufs Sofa geschmissen, aneinander gekuschelt und Pokémon Go gezockt :ROFLMAO:

 

Was hat euch am besten gefallen? Gab es auch etwas, was euch störte?

Die Menschen bzw. auch das Rausfinden, welche Persönlichkeit hinter dem jeweiligen User steckt. Gerade ich, (also kaykay<3) war nicht selten bei Einigen positiv überrascht. Besonders das gemeinsame Spielen und Essen hat großen Spaß gemacht! Gestört hat uns tatsächlich nichts, das anfängliche Abtasten kann mal wohl als normal beschreiben. :zwinker:

 

Hat es euch Überwindung gekostet, zu kommen? Was würdet ihr anderen „Unentschlossenen“ mit auf den Weg geben?

Kaykay<3: Ich habe bisher nur wenig Erfahrung damit, Leute aus dem Internet zu treffen. Menschen können im echten Leben ganz anders sein, gegensätzlich zu dem, wie sie sich tatsächlich online darstellen. Deshalb war ich wahrscheinlich bisher immer etwas vorsichtig und hatte auch letztes Jahr bewusst entschlossen, nicht zum Sommercamp 2015 zu gehen.

Durch den TeamSpeak hat sich hinterher jedoch Vieles ergeben. Ich konnte einige User etwas besser kennen lernen, mich mit ihnen austauschen. Mit Einigen hab ich nun sogar regelmäßig Kontakt, was bestätigt, dass nicht alle im Internet Monster sind. Es wurde ganz viel vom Sommercamp geschwärmt. Und da ich auch irgendwann auf einige User besonders neugierig wurde, war ich dann doch davon überzeugt, dass es mal ein Versuch wert ist. Dieser Prozess hat insgesamt seine Zeit gedauert, die man sich meiner Meinung nach auch geben sollte. Ich kann jeden verstehen, der vom Verreisen mit „Fremden“ etwas skeptisch ist.

Freund: Es hat mich tatsächlich Überwindung gekostet zu kommen, gerade da das Sommercamp von uns aus gesehen nicht gerade um die Ecke liegt. Die Hemmschwelle, loszuziehen, um mit komplett Fremden eines Erotikforums auf der anderen Seite Deutschlands drei Tage Zelten zu gehen, ist nun mal nicht zu unterschätzen. Schlussendlich habe ich aber doch meiner Freundin vertraut; Ich hatte im theoretisch schlimmsten Fall ja immer noch sie.

Ich habe keinen Account bei Planet Liebe und war in meinem Leben auch noch in keinem Forum aktiv. Ich stand PL schon bei meiner Freundin skeptisch gegenüber, ich fand es verwunderlich, dass man einem Forum länger als absolut nötig Zeit opfert. Kurzum, mein Verhältnis zu Foren kann man als nüchterne Ablehnung beschreiben.
Nach dem Sommercamp bin ich am Überlegen, ob ich mir nun aus purer Lust an der Freude einen Account bei PL anlege.

 

Was war dein persönlicher „Sommercamp-2016-Moment“? Was machte diesen so besonders?

Zucchini! :grin: Für die, die es nicht verstehen, eine kurze Erläuterung dazu:

Am Samstag wurde ein Spiel namens ‚Gemüse‘ eingeführt, ein simples Spiel ohne zusätzliche Requisiten. Es geht darum, dass jeder sich ein Gemüse aussucht und dann sich jeder gegenseitig durcheinander aufruft. Dabei darf man an keinem Punkt im Spiel seine Zähne den Anderen zeigen, ansonsten muss man trinken. Zur Freude aller hat das eine gewisse Userin, vor lauter Lachen nicht ansatzweise geschafft und war so fertig, dass sie irgendwann nur noch noch am Trinken und Heulen war. Wir haben ewig nicht mehr so viel gelacht. :ROFLMAO:

 

Wir durften auch deinen Freund kennen lernen. War es dir wichtig, ihn als Begleitung dabei zu haben? Wie hat es ihm gefallen?

Oh ja! Sehr sogar! Das hatte verschiedene Gründe. Ich war mir ja letztendlich auch nicht so sicher, wie das Campen tatsächlich laufen wird. Aber im Notfall hätte ich dann ja auch ihn gehabt. Außerdem hätte ich das Zelten ohne ihn wahrscheinlich überhaupt nicht auf die Reihe bekommen, denn das war mein erstes Mal. Mein Freund weiß ja, dass ich manchmal eine kleine Diva sein kann, aber er kommt auch damit zurecht. :ashamed: Ich war mir nicht sicher, wie die anderen das aufnehmen würden, hätte ich mich dann alleine zum Affen gemacht :grin:

Noch viel wichtiger: Ich war mir einfach so sicher, dass er sich mit den Leute gut verstehen wird! Den Vorteil hatte ich mir natürlich durch den TeamSpeak ergattert :zwinker: Bei einigen Usern wusste ich einfach, dass es funken wird. Tja, und dass er sich wahrscheinlich ’nen Account anlegen wird, sagt doch schon alles aus oder? :grin:

 

Es gibt ja inzwischen einen „harten Kern“ eingefleischter Sommercamper. Findest du, es macht einen Unterschied, ob man Neuling ist, oder alter Hase?

Na klar. Man kennt sich ja schon länger, meistens haben sich schon feste Gruppen gebildet. Man wird aber trotzdem herzlich aufgenommen. Natürlich liegt man jedoch klar im Vorteil, wenn man keine Scheu davor hat, Menschen direkt anzusprechen.

 

Sehen wir euch nächsten Sommer wieder? :zwinker:

Wenn es die Zeit zulässt, auf jeden Fall! :jaa:

 

Gibt es zum Schluss dieses Interviews noch etwas, was du mit uns teilen möchtest? Zum Beispiel eine schöne Anekdote, ein hilfreicher Tipp, oder einfach Grüße an einen User, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

 

Zucchini-Black-beauty
.
.
.

.
.
Wir danken kaykay<3 und ihrem Freund für das lustige, aufschlussreiche Interview, und hoffen, sie in Zukunft beide noch oft im Forum lesen zu können! 🙂
Und wessen Neugier auf das Sommercamp noch immer nicht gestillt ist, der wird in ein paar Tagen auch den ausführlichen Camp-Bericht lesen können. Aber wie immer gilt natürlich: Wer wirklich wissen will, wie es aus dem Sommercamp läuft, muss einfach mal vorbei kommen. Wir beißen nicht – und es schadet nie, das Unterforum für Sommercamp und Usertreffs ein bisschen im Blick zu behalten.
Planet-Liebe Sommer-Camp Countdown geht in die heiße Phase

Planet-Liebe Sommer-Camp Countdown geht in die heiße Phase

Das Vorwärmen ist vorbei – die heiße Phase der Vorfreude beginnt!

Ein Rückblick auf die Sommer-Camp Warm-Ups soll euch die Zeit bis zum Camp versüßen und den einen oder anderen Unentschlossenen noch überzeugen. 🙂

In nur einem Monat ist es wieder soweit – Sommer-Camp!
Wiederholungscamper freuen sich schon das ganze Jahr darauf. In diesem Jahr gab es auch erstmalig Aufwärmrunden zum gemeinsamen Hinfiebern, Kennenlernen und gemütlichen Beisammensein.

Eine Reise quer durch die Republik

Den Start machte das Usertreffen in Dresdens Altstadt im April, das sich kurzerhand für viele Angereiste auf das ganze Wochenende ausweitete. In stilechter Campmanier trieb es uns in die Brettspiellokale der Stadt, zu heißer Schokolade und Burgern. Wer nicht genug bekommen konnte, traf sich am nächsten Tag noch auf einen Besuch in der technischen Sammlung oder direkt zum Vorschwitzen in der Lasertag-Arena.

Weiter ging es Ende Mai in Essen beim feurigen Mexikaner, der mit seiner Cocktail-Happy-Hour dafür sorgte, dass einem das Campfeuer direkt in den Kopf stieg. Damit kannte sich auch die Bedienung der nächsten Bar gut aus, die sich gern und immer wieder auf eine Runde mit ihren Gästen einladen ließ.

Auf dem Camp geht heiß her - Jeden Abend brennt das Lagerfeuer. ;)

Auf dem Camp geht heiß her – Jeden Abend brennt das Lagerfeuer. 😉

Im Juni sollte es gleich doppelt heiß hergehen, Osnabrück und Berlin standen auf dem Warm-Up-Plan. Doch kurz vor dem ersten Treffen des Monats stieg das Campfieber der einen oder anderen Userin zu Kopf, sodass sie sich doch erst einmal zu Hause auskurieren mussten und es am Ende bei einer kleinen, aber feinen Runde blieb.

In Berlin kam die Warm-Up-Tour schließlich zu einem gelungenen Abschluss in harmonischem Großstadtflair. Wir starteten mit riesiger Pizza, die glücklicherweise kein Eigentor war, wie beim nebenher laufenden EM-Spiel – und landeten schließlich bei lauen Camptemperaturen mit nettem Plausch mitten im Kiez.
Nun sind wir vorgewärmt und die ganz heiße Phase der Vorfreude beginnt, der Camp-Countdown läuft!

Und wer jetzt denkt, er hätte was verpasst, der hat recht – aber noch ein paar Tage Zeit, sich beim Camp anzumelden, um wenigstens beim Highlight dabei zu sein! Seid nicht schüchtern. Traut euch! Ihr werdet es nicht bereuen. 😉

Alle Informationen zum Sommer-Camp findet ihr hier. Wer nicht weiß, wie er ins schöne Hessen kommen soll, kann sich auch eine Fahrgemeinschaft organisieren.

Wir freuen uns auf jeden Einzelnen!

Auch nach dem Camp gehen die User-Treffen natürlich weiter:
Berlin – Ende August
Wien – September
Halle/Saale – Oktober