Vibrator sendet Nutzerdaten bei Verwendung zum Hersteller

Vibrator sendet Nutzerdaten bei Verwendung zum Hersteller

Seit einigen Jahren bietet der kanadische Hersteller von Sexspielzeug Standard Innovation Corporation das Modell „We-Vibe“ an – einen ferngesteuerten Vibrator für Paare, mit dem auch einige unserer User im Forum bereits Erfahrungen gemacht haben.

Das Besondere an den We-Vibe-Modellen ist, dass sie sich drahtlos mit dem Smartphone des Partner verbinden lassen und dieser dann über die hauseigene We-Vibe-App den Rhythmus und die Intensität der Vibrationen fernsteuern kann. Über die App und die eigene Internetverbindung der Toys ist es für Paare zudem auch möglich, intime Zärtlichkeiten auszutauschen, selbst wenn beide Partner räumlich weit voneinander getrennt sind, beispielsweise bei Fernbeziehungen oder Geschäftsreisen. Was zunächst verlockend klingen mag, hat einen faden Beigeschmack, wie nun die amerikanische Seite fusion.net berichtete.

Am vergangenen Freitag haben zwei Internet-Sicherheitsexperten auf der Hacker-Konferenz „Defcon“ in Las Vegas von einer Hintertür im Software-Code der Toys berichtet. Demnach werden während der Nutzung des Vibrators „We-Vibe 4 Plus“ regelmäßig Nutzerdaten an den Hersteller über das Internet übertragen. Zu den im Hintergrund übertragenen Daten gehören u.a. die Temperatur des Gerätes sowie Stärke und Anzahl der Vibrationen. Aus diesen Daten ist es, laut den Berichten, für den Hersteller möglich, intimste Details über die Nutzer zu erfahren, z.B. wie lange es dauert bis ein Orgasmus erlebt wird oder welche Stimulationsmodi hierfür notwendig sind.

Der Hersteller dementiert diese Tatsache nicht und gab zudem an, dass die Daten für Marktforschungszwecke erhoben würden, um Verwendern der We-Vibe-Vibratoren das Beste und Intensivste Nutzererlebnis zu garantieren. In den Nutzerbedingungen der App wird die Erhebung der Daten nicht explizit erwähnt, aber auch nicht definitiv ausgeschlossen. Die Sicherheitsexperten raten währenddessen, die Geräte im Flugzeugmodus zu nutzen, wenn auf die Wahrung der Privatsphäre Wert gelegt wird. Auf diese Weise sei sichergestellt, dass keine Daten an den Hersteller übertragen werden; allerdings lassen sich die Toys dann auch nicht mehr fernsteuern.

Quellen: www.we-vibe.com | www.fusion.net

Bild: www.pixabay.com

Köln: Polizeieinsatz wegen Vibrator

Köln: Polizeieinsatz wegen Vibrator

Vor wenigen Tagen wurde die Polizei in Köln zu einem Notfalleinsatz in einen Sexshop gerufen. Die aufgebrachte Anruferin stellte sich als Rentnerin heraus, die partout darauf bestand, ihre 170€ für einen Vibrator zurückerstattet zu bekommen. Leider jedoch wollte der Shopbetreiber ihr nur einen Gutschein ausstellen, aber kein Bargeld mehr herausrücken.

Das Gerät macht „einen Krach, dass man es im ganzen Haus hören konnte. So etwas kann ich doch nicht benutzen“, erklärte die verärgerte Kundin den zur Hilfe eilenden Polizeibeamten. Die amüsierten Freunde und Helfer versuchten, zu vermitteln, doch da der Dame vor dem Kauf das Gerät vorgeführt wurde, und sie keine Beanstandungen gehabt hatte, ließ sich kein wirklicher Konsens erzielen.

Ein Straftatbestand wurde nicht festgestellt, aber es steht der Kundin natürlich frei, zivilrechtliche Schritte einzuleiten…

 

Quelle: Express

 

Wie sieht das bei euch aus? Sind eure Vibratoren auch lauter, als die Polizei erlaubt? 😉

Testbericht myBanana Sapo Vibrator

Testbericht myBanana Sapo Vibrator

Auspacken: ein leises Grinsen…

Hello!
IT’S ME…
YOUR NEW HOT MYBANANA SAPO VIBRATOR

…hallo, mein neues hottes Sapo!

Weiteres auspacken: oh prima, eine neue unauffällige Verpackung, wenn ich selber mal Pakete verschicken will. Weiß und schlicht, abgesehen von der nur darüber gestülpten Beschriftung – und natürlich das Hygienesiegel – aber das lässt sich rückstandslos beseitigen, spricht für gute Qualität.

Aufklappen: gut gepolstert, das Teil. Also Schäden durch Versand sind schonmal ausgeschlossen, es liegt sicher in Schaumstoff. Nase dranhalten: irgendwie süßlich… das finde ich nun nicht so prickelnd. Anfühlen tut es sich gut, glatt, ein wenig samtig, fest. Der silberne Mittelstreif ist ein wenig irritierend auf dem schwarzen Material, aber immerhin kennzeichnet er, wo man das Ding aufmachen muss. Aufmachen… und dann wieder zu kriegen. Ich habe grade locker ne Minute an dem Versuch gesessen, es wieder zuzuschrauben… ok, wenn man sich einmal die benötigte Stellung dafür gemerkt hat wirds simpler sein, bestimmt. Ich gebe zu, meine technische Aufmerksamkeit war im Urlaub – vorher merken.

Raus mit dem Teil, schauen, was sonst noch so in dem Karton ist. Inzwischen sind locker 5 Minuten vergangen (zugegeben auch wegen dem parallelen tippen), der süßliche Geruch lässt zum Glück nach und an den Händen ist keiner verblieben.

Zwei Batterien! – ich bin positiv beeindruckt. Ich hatte zwar sicherheitshalber schon welche gekauft, aber eigentlich erwarte ich schon, dass sowas beigelegt wird. Fein säuberlich in Plastik eingeschweißt, zum zweiten Mal kommen die Fingernägel in Einsatz – lässt sich angenehm leicht öffnen, nichts hasse ich mehr als Batterien, die nur mit Werkzeug zu entpacken sind.

Nächster Griff: ein schwarzes Säckchen! Mal kurz testen: passt super rein, unauffällig. Die Hoffnung hegte ich schon garnicht mehr, ist ja doch eher selten dass man die Verpackung dazu bekommt… aber das Teil ist wohl seinen Preis wert.

Weiterer Griff: ein seeeehr langer Beipackzettel, mehrsprachig. Das übliche: Batterien, wie entsorge ich sie… jaja, kenne ich. Weg damit.

Jetzt wird’s spannend: dieses Mal merken welche Stellung das Teil braucht, um wieder zu zu gehen. Ein leises *plöpp* (das ist mir vorher garnicht aufgefallen!) und es ist wieder offen. Batterien rein… wenn man plus und minus zu identifizieren weiß, gut ausgeschildert.

mybanana-vibrator-sapo-3Hmm… selbst mit gemerkter Stellung brauche ich nen paar Sekunden, um es wieder zu schliessen. Also das ist wirklich weniger optimal gelöst, da erwarte ich eigentlich eine Führung, die auch abgelenkt funktioniert (man stelle sich vor, die Batterien gehen im unpassenden Moment leer… möchte ich dann ewig rumschrauben? Nein!)

Ok, die Batterien sind drin, der Schalter ist klar ersichtlich: drücken. Leises Summen… etwas schwächlich, aber nicht verkehrt – nochmal drücken um weiterzuschreiben: oh, es hat mehr Power. Nochmal drücken: fein, das hab ich mir erhofft. Geht das Spiel noch weiter? Nochmal drücken: ok, jetzt wird’s pulsierend. Lustige Angelegenheit! Nochmal: jetzt pulsiert es schneller. Und nochmal… es pulsiert unregelmäßig.

Ok, wo kann man das Ding ausschalten? Garnicht, irgendwie… es wechselt nur zwischen den Modi… Also DAS ist jetzt wirklich negativ! Ich habe mich jetzt mehrere Male durch die Modi geschaltet und finde das Vibrieren langsam nicht mehr lustig/anregend, sondern nervig. Es geht nicht aus! So… wirklich garnicht. Egal wie oft man es versucht. Ist definitiv nicht für Situationen geeignet, in denen man einen schnellen Abschalter brauchen kann. Das erste wirklich ärgerliche daran. Klar, aufdrehen so dass die Batterien kurz den Kontakt verlieren ist eine Lösung… aber nicht ganz die erhoffte. Für den Alltagsgebrauch ist es damit raus und meine Stimmung auf dem Nullpunkt – ich schaus mir später weiter an.

Neuer Tag, neues Glück – der Test wird fortgesetzt. Erstmal die Geruchsprobe: kein Hauch mehr von diesem unangenehm süßlichen Geruch, nicht das geringste bisschen, absolut geruchsneutral – finde ich gut, aber es wundert mich auch. Vergleichende Geruchsprobe an der Verpackung: ahh, der Schaumstoff ists! Der strömt weiterhin und recht intensiv diesen Geruch aus. Ok, zumindest erfreulich, dass es nicht das eigentliche Material ist – aber irgendwie auch ärgerlich, ich weiß schließlich dass Schaumstoff nicht stinken muss.

Also… Knöpfchen drücken. Es leuchtet – mehr aber auch nicht. Noch zweimal drücken – jetzt blinkt es… aber mehr auch nicht. Unbefriedigend, sozusagen, aber – ja, genau, der Kontakt zu den Batterien reichte nicht aus – wohl für die Beleuchtung, leider aber nicht für die eigentliche Tätigkeit. Einmal auf und dann wieder zu hats gebracht, langsam kriege ich Übung darin, brauche nurnoch einige Sekunden zum schließen.

Nehmen wir uns jetzt mal die Produktbeschreibung vor: „Im klassisch-schlichten Design“ – jawohl, das stimmt. Schlicht und ich finde ihn optisch durchaus ansprechend – wobei er mir noch besser gefallen hätte, wäre der Mittelring nicht so leuchtend silbern. „besticht mit seiner samtig, glatten und extra angenehmen Oberfläche“ – ja, würde ich unterschreiben, die ist nett. Man sieht zwar jeden Fingerabdruck drauf, aber das soll ja nicht stören – dafür ist er kein solcher Staub- und Fuselmagnet wie manch andere. „Sein ordentlicher Durchmesser und seine verdickte Spitze“ – ja gut, ordentlich ist natürlich Definitionssache, ich finds auf jeden Fall ausreichend. „Die kraftvollen und extra leisen Vibrationen“ – also das mit dem leise unterschreibe ich nicht. Ein relativ tiefer Ton und auch nicht explizit laut, aber unter leise verstehe ich noch was anderes – und bei Ablage auf einer Matratze sogar ausgesprochen laut im Gegensatz zu anderen.
„Bist Du fertig, hältst Du den Knopf für eine kurze Zeit gedrückt, der myBanana Sapo stoppt seine Vibrationen.“ – oh! Vielleicht hätte ich die Produktbeschreibung vorher lesen sollen… das funktioniert tatsächlich, damit ist das größte Ärgernis beseitigt. Nen kleiner Hinweis wäre aber wirklich schick gewesen, wer soll denn darauf kommen? Nochmal das Begleitschreiben studiert: das ist sehr allgemein gehalten und nicht explizit für dieses Gerät gedacht, also auch kein Hinweis bezüglich dem ausschalten – als Geschenk und ohne die Online-Produktbeschreibung sollte man diese Information weitergeben.
„Zum Öffnen des Batteriefachs einfach den unteren Teil des Sapo nach links drehen, zum Wiederverschliessen nach rechts.“ – einfach… haha. Machbar, ja, aber sicher nicht einfach – eigentlich spreche ich mir durchaus technisches Geschick zu.

mybanana-vibrator-sapo-2Den Punkt mit dem Einsatz halte ich mal kurz, das hier soll schließlich kein Porno werden: die Gleitfähigkeit ist auch nur mit Speichel gegeben, der Einsatz von Gleitgel ist also nicht zwingend notwendig. Die Vibrationsstärke ist mir persönlich eigentlich etwas schwach – die wirkten vorher irgendwie stärker – aber die pulsierenden Modi gleichen das wieder aus. Für die Reinigung reicht Wasser aus, allerdings da nur spritzwassergeschützt und nicht wasserdicht etwas mühselig – man will ja kein Wasser bei den Batterien riskieren.
Angenehm ist, dass es auch feucht halbwegs griffig bleibt – es flutscht einem nicht direkt aus den Fingern, also auch für den partnerschaftlichen Einsatz durchaus tauglich.

Der Leuchtfaktor… naja, ehrlich gesagt finde ich das blinken bei den pulsierenden Modi etwas nervig (es ist wirklich hell!), – bei dem einen könnte man glatt epileptische Anfälle kriegen, wer sich also krankheitsbedingt aus Discos fernhält sollte ihn vielleicht besser nicht im dunkeln verwenden. Andersherum taugt er auch als spärlicher Taschenlampenersatz… und wer sich die Wohnung mit Mitbewohnern teilt sollte bedenken, dass das auch durchaus unter der Türritze zu erahnen ist.

Grade hat er auch seinen letzten Test bestanden: in Modi 3 eine Viertelstunde unter der Bettdecke, keine wesentliche Erwärmung, bei Elektrogeräten durchaus wesentlich wie ich finde.

Abschließend: von 5 Sternen würde ich 3,7 vergeben und auch eine prinzipielle Kaufempfehlung aussprechen, allerdings eher für ausgedehnte partnerschaftliche Spielereien als für den fixen Soloeinsatz: für letzteren gibt’s günstigeres Spielzeug mit mehr Power.

Positiv in die Bewertung eingeflossen

  • die angenehme Oberfläche
  • die verschiedenen Modi
  • die absolute Geruchsfreiheit
  • Gleitfähigkeit

Negativ in die Bewertung eingeflossen

  • das sehr(!) umständliche schließen nach Batteriewechsel
  • das teilweise wirklich nervende blinken
  • der fehlende Hinweis bezüglich ausschalten

Nicht in die Bewertung eingeflossen

  • Der Geruch von dem Schaumstoff – zwar ätzend, aber hat mit dem eigentlichen Produkt nichts zu tun
  • Der silberne Ring in der Mitte – finde ich persönlich optisch nicht so optimal und ich kenne es von ähnlichem Material, dass es leicht kaputt geht bzw. der Lack absplittert, aber das ist nur eine Vermutung aktuell, ich werde ihn nicht absichtlich demolieren um das zu testen.
  • Das Zubehör sowie die schicke Verpackung – ist zwar positiv, aber hat auch nichts mit dem eigentlichen Produkt zu tun, allenfalls wesentlich, wenn es als Geschenk dient.

Die mangelnde Wasserfestigkeit – für mich persönlich suboptimal, aber war ja vorher bekannt.
Größe und Form – die sind ganz klar Geschmackssache, ich finds gut.
Ausdauer was die Batterien angeht – dazu kann ich noch nichts sagen. Ne gute Dreiviertelstunde hat er nun insgesamt sicher schon geschafft ohne nachzulassen, aber drunter wäre ja auch echt schlecht.

Testbericht Fun Factory Miss Bi Vibrator

Testbericht Fun Factory Miss Bi Vibrator

Hier erstmal die harten :tongue:Fakten von der Miss Bi

Der Miss Bi Vibrator von Fun Factory misst insgesamt 17cm und hat einen Durchmesser von 4,18cm an der dicksten Stelle. Das Material ist Silikon, welches ich im Vergleich zu anderen Lovetoys als relativ weich und auf jeden Fall sehr flexibel beschreiben würde. Der Vib ist wasserdicht.

Es gibt 3 Bedienknöpfe (An/Aus, und jeweils einen Knopf für die beiden eingebauten Motoren).

Was ich gut finde

Der Vib sieht, wie immer bei FF, super aus, fühlt sich extrem hochwertig und dadurch auch sehr angenehm an. Da auch die Klitoris stimuliert werden soll, finde ich die Wahl des Materials hier sehr sinnvoll, sodass auch bei stärkerem Druck oder wilderem Treiben :zwinker: keine Schmerzen durch zu hartes Material an dieser doch sehr empfindlichen Stelle entstehen. Der erste Eindruck ist also top!

Super sind auch die vielen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der beiden getrennt voneinander funktionierenden Motoren, hier müsste jeder auf seine Kosten kommen und eine passende Stimulation finden. Ich war etwas überrascht, wie stark der Vib auf stärkster Stufe vibriert, muss aber sagen, dass es alles andere als unangenehm war. :engel:

Der Vib eignet sich perfekt für alle, die sowohl äußerliche Stimulation als auch tatsächliche Penetration mögen, G-Punkt und Klitoris kann man hiermit definitiv zeitgleich verwöhnen.

Den Durchmesser finde ich auch ideal.

Was mir nicht soooo gefällt

Die Bedienung finde ich nicht optimal gelöst, die 2 Knöpfe (einer ist ja nur für An/Aus) für die beiden Motoren muss man ca. 7x drücken und immer eine Einstellung weiter schalten, ehe man zur ursprünlichen Einstellung zurückkommt. Das kann im Eifer des Gefechts :tongue: schon mal etwas anstrengend bis nervig sein, mir würden +/- Tasten besser gefallen, mit denen man problemlos eine Stufe vor oder zurück schalten kann, ohne einmal alle Stufen durchlaufen zu müssen. Gerade weil es 2 Motoren sind, kann das wirklich kurzzeitig überfordern und Zeit kosten, bis man wieder die perfekte Einstellung beider Motoren erreicht hat.

Für mich persönlich könnte der Vib auch etwas länger sein, da das Ziel aber ja Stimulation von Klitoris und G-Punkt sein soll, würde ich sagen, dieses wird definitiv erreicht.

Testbericht zum neuen Fun Factory Tiger G5

Testbericht zum neuen Fun Factory Tiger G5

In den letzten beiden Wochen durfte ich die spaßige Aufgabe übernehmen und den Vibrator Tiger G5 von Fun Factory für Euch testen.

Trotz der Wirren des Poststreiks trudelte das Päckchen doch noch bei mir ein und wurde gleich in Augenschein genommen.

Der Tiger präsentiert sich in stylishem türkis, außerdem ist er in violett und rot/pink erhältlich. Er ist leicht gebogen geformt und mit Rillen versehen. Fun Factory gibt eine Länge von 21,7 cm und einen Durchmesser von 4 cm an. Meine eigenhändige Raubtiervermessung ergab eine effektive Nutzlänge von 14,5 cm (bis zum „Knubbel“) und einen Durchmesser von 3,5 cm.

Die Außenhülle besteht aus weichem medizinischem Silikon. Wer ältere Fun Factory Modelle kennt, ist von der neuen Flexibilität sicher positiv überrascht. Auch das haptische Erlebnis ist durchaus gut. Nicht so glatt wie viele andere Vibratoren, eher leicht angeraut. Das Material riecht zwar neu, aber nicht chemisch oder unangenehm.

Ein erster Blick in die Anleitung stiftet Verwirrung. Diese besteht nur aus Bildern und die sind nicht immer eindeutig. Außerdem ist hier angegeben, dass der Tiger nicht für anale Spiele verwendet werden sollte, wofür in der Beschreibung auf der Website von Fun Factory eindeutig geworben wird.

Vor dem Spaß steht natürlich erstmal das Aufladen des Raubkätzchens – packen wir dem Tiger also erstmal was in den Tank. Hier zeigt sich leider ein weiterer für meinen Geschmack negativer Aspekt, denn da Fun Factory nur ein USB- Aufladekabel liefert, benötigt man dazu entweder einen Rechner/Laptop (Familien mit kleineren Kindern bitte aufpassen – nicht dass Fragen aufkommen…) oder einen entsprechenden Adapter für die Steckdose. Da ich davon nur einen besitze, heißt es für mich an der Stelle also: Vibrator oder Handy :zwinker: Darüber hinaus sollte man sich einen Platz suchen, an dem der Tiger möglichst ungestört liegen kann, da sich die Magnetverbindung zwischen Kabel und Gerät leicht trennt, wenn man drankommt. Besser wäre da eine Ladestation, in die man das Gerät hineinstellen könnte. Die Akkus sind fest verbaut. Das technische Datenblatt verspricht 500 Ladezyklen Lebensdauer. Nach 8 Stunden ist der Tiger für seinen Einsatz bereit. Gleichzeitiger Druck auf die „Fun“- und „+“- Taste schaltet zuvor die Tastensperre aus (oder später natürlich auch wieder ein). Praktisch, falls man das gute Stück mit in den Urlaub nehmen und peinliche Momente vermeiden möchte. Die erste Akkuladung hielt bei mir ca. 45 Minuten. Möglich sind laut Fun Factory bis zu zwei Stunden.

Die Bedienung des Tigers ist intuitiv über 3 Tasten zu steuern: per „FUN“- Taste an und aus, per Plus und Minus lassen sich die einzelnen Modi ansteuern. Das Gerät bietet 6 verschiedene Vibrationsstärken, 5 verschieden schnelle Wellenbewegungen und den „RazzleDazzle-Modus“, in dem der Vibrator so ziemlich verrückt spielt. Und das fühlt sich definitiv nicht nur in der Hand gut an! Da sich die Vibration über den ganzen Tiger verteilt, kann man ihn durchaus auch als Auflegevibrator nutzen.

Die Lautstärke liegt im Vergleich zu anderen Geräten im Mittelfeld. Die Vibrationsstärke ist wirklich ordentlich – yeah! Für mich persönlich sind die zwei oberen Modi zu viel des Guten.

Die Struktur des Tigers bietet merkbaren Widerstand. Wer das nicht mag, sollte auf Gleitgel zurückgreifen. Eine Probe ist mitgeliefert. Der Griff liegt gut in der Hand und man kann prima den Finger in den Loop hineinhaken, um dem Gerät etwas Führung zu geben. Die Rillenstruktur ist durchaus spürbar, ebenso überträgt sich die Vibration bis zum „Knubbel“, so dass man nicht nur über die ganze Länge, sondern auch im Bereich der Klitoris noch Schwingungen merkt, wenn man ihn einführt. Die leichte Biegung sorgt dafür, dass die ganze Herrlichkeit auch dort ankommt, wo es richtig Spaß macht.

Die Reinigung klappt gut. Wasser und Seife reicht aus, aber auch einen ToyCleaner hält das Material aus. Bei den Rillen sollte man allerdings ein wenig Acht geben.

Die Verwendung in der Dusche und Badewanne soll funktionieren, ich habe es aber nicht ausprobiert.

Fun Factory ruft für den Tiger einen Preis von 89,90 Euro auf.